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Milliardenübernahme: Versum-Aktionäre geben grünes Licht für Übernahmen durch Merck

Die Aktionäre von Versum Materials haben im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung der Transaktion mit Merck zugestimmt. Der Pharmakonzern hatte am 12. April 2019 eine endgültige Vereinbarung zum Erwerb von des Halbleiter-Spezialisten unterzeichnet. Der Kaufpreis beläuft sich auf etwa 5,8 Milliarden Euro.

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Die Übernahmen von Versum bietet den Kunden, Mitarbeitern und Eigentümern langfristige Vorteile, ist sich Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, sicher.
Die Übernahmen von Versum bietet den Kunden, Mitarbeitern und Eigentümern langfristige Vorteile, ist sich Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, sicher.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Merck baut mit der Übernahmen von Versum sein Standbein im Bereich von Elektronikmaterialien aus. Das Unternehmen ist ein Anbieter von innovationsgetriebenen, hochreinen Prozesschemikalien, Gasen und Ausrüstung für die Halbleiterfertigung. Das kombinierte Geschäft soll den Merck-Unternehmensbereich Performance Materials stärken und damit das diversifizierte Dreisäulenportfolio des Unternehmens, bestehend aus Healthcare, Life Science und Performance Materials, ausbalancieren, teilte das Unternehmen aus Darmstadt mit.

Die Transaktion wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 abgeschlossen, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen sowie der Erfüllung anderer üblicher Vollzugsbedingungen. Die in den USA geltende kartellrechtliche Wartefrist nach dem Hart-Scott-Rodino Antitrust Improvements Act von 1976 ist abgelaufen und die Transaktion ist bereits von den Kartellbehörden in Deutschland, Österreich und Serbien genehmigt worden.

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