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Industriegase Messer legt Grundstein für dritte Luftzerlegungsanlage in Deutschland

| Redakteur: Alexander Stark

Der familiengeführte Industriegasespezialist Messer errichtet auf dem Gelände von Saint-Gobain Isover in Speyer seine dritte Luftzerlegungsanlage in Deutschland. Das Unternehmen investiert rund 32 Millionen Euro in die Produktionsanlage für die Gase Sauerstoff, Stickstoff und Argon.

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Eine Zeitkapsel im Inneren des Grundsteins wird mit einer Kopie des gemeinsamen Vertrages, einer aktuellen Tageszeitung sowie einem vollständigen Euro-Münzsatz bestückt.
Eine Zeitkapsel im Inneren des Grundsteins wird mit einer Kopie des gemeinsamen Vertrages, einer aktuellen Tageszeitung sowie einem vollständigen Euro-Münzsatz bestückt.
(Bild: Messer Group)

Bad Soden; Frankfurt am Main – Messer baut in Speyer eine Luftzerlegungsanlage zur direkten Versorgung eines Kunden der Glasindustrie. Ab dem Frühjahr 2020 werden dort etwa 500 Tagestonnen Industriegase produzieren. Einen Großteil davon wird der Kunde Isover als Spezialist für energieeffiziente Dämmstoffe selbst für die Herstellung von Glaswolle-Produkten abnehmen. Außerdem will Messer seine Kunden im süddeutschen Raum zukünftig aus der Produktionsanlage mit Sauerstoff, Stickstoff und Argon versorgen. Der Klimaschutz spielt dabei ebenfalls eine Rolle: Mit der direkten Versorgung würden die Logistikaufwände für den Transport von Gasen über die Straße minimiert, so Stefan Messer, Eigentümer und CEO der Messer Group. Bisher wird das Werk Speyer mit vier Tankwagen täglich aus dem Siegener Werk des Industriegasespezialisten beliefert.

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