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Erfolg in den USA Markteintritt in die USA leicht und sicher gemacht

| Redakteur: Marc Platthaus

Ein gemeinschaftliches, einzigartiges Programm für mittelständische Unternehmen bieten Vogel Business Media und die Handelskammer Cincinnati USA. Mit einem Auftakt-Symposium in Würzburg und einer Unternehmerreise in die USA verkürzen sie zeit- und ressourceneffizient den Weg über den Atlantik. PROCESS sprach mit Dr. Dominik Wagemann, Leiter Bereich Events bei Vogel Business Media, und Neil Hensley, Senior Director Business Development, IHK Cincinnati, u.a. über die Gründe, ein solches Event aufzusetzen.

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Cincinnati ist das Tor zum industriereichen Mittleren Westen: 300 internationale Unternehmen sind in Cincinnati zu Hause, davon über 90 aus Deutschland. Über 40 % der Einwohner von Cincinnati haben deutsche Wurzeln.
Cincinnati ist das Tor zum industriereichen Mittleren Westen: 300 internationale Unternehmen sind in Cincinnati zu Hause, davon über 90 aus Deutschland. Über 40 % der Einwohner von Cincinnati haben deutsche Wurzeln.
(Bild: Cincinnati USA Partnership )

PROCESS: Herr. Dr. Wagemann, Eine Unternehmerreise in die USA – warum jetzt, und warum von Vogel Business Media?

Dr. Dominik Wagemann: Die Zeit ist passend, denn die neuen Wirtschaftsdaten für den US-Markt bestätigen seinen Aufwärtstrend. Besonders die Chemie, Pharmazie, Automobilindustrie und der Maschinenbau wachsen. Deutsche Unternehmen vor Ort legen seit 2011 zu, die Zahl der Arbeitsplätze wächst. Studien zeigen, dass sich deutsche Familienunternehmen, sprich: der Mittelstand, für den US-Markt besonders interessieren. Zu Ihrer zweiten Frage: Warum von Vogel Business Media? Weil die Leserschaft unserer Fachmedien zu diesen Branchen passt – und weil wir überzeugt sind, mit Symposium und Unternehmerreise unseren Lesern einen großen Mehrwert zu bieten jenseits unserer anderen Verlagsinhalte.

PROCESS: Wie sieht dieser Mehrwert konkret aus?

Dr. Wagemann: Der Mehrwert hat vier Facetten. Erstens: Erfolgreiche deutsche Unternehmen in den USA engagieren sich aktiv für die Teilnehmer der Unternehmerreise. Sie öffnen ihre Tore und stehen Rede und Antwort. Die Reiseteilnehmer schöpfen aus einem riesigen Erfahrungsschatz aus deutschen, europäischen und amerikanischen Unternehmen, große und mittlere, junge und etablierte. Auch Procter & Gamble ist dabei, die Mutter aller Markenunternehmen. Zweitens: Fachleute teilen praxisbezogen ihre Expertise zu Markt, Marken, Recht, Steuern, Human Resources, amerikanischer Business-Mentalität. Drittens: Unternehmer sprechen mit Unternehmern. Während zweier Abendveranstaltungen bringen wir europäische sowie amerikanische Unternehmer informell mit den Teilnehmern der Reise zusammen. Direkter kann man kaum in die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch mit Profis einsteigen. Viertens: Wie nähert man sich erfolgreich dem amerikanischen Markt?

PROCESS: Und wie nähert man sich dem amerikanischen Markt, Herr Hensley?

Neil Hensley: Ein neuer Markt ist Chance und zugleich Risiko. Das Gute ist, dass man Risiken durch eigenes Zutun minimieren kann, zum Beispiel durch eine klare Strategie, durch eine eindeutige Positionierung der Produkte, durch einen Standort nahe den Zielgruppen – die USA sind 26-mal größer als Deutschland. Daher ist die Verkehrsanbindung essenziell – für Kundenbesuche oder Lieferungen. US-Kunden und Märkte brauchen eine andere Kommunikation als in Deutschland, teilweise ein anderes Marketing. Nuancen können entscheiden. Der Standort der Wahl muss für neue Mitarbeiter und Studenten attraktiv sein, sonst wird es mit der Personalauswahl schwer. Kurz: Der Eintritt in den US-Markt stellt zwar ähnliche Fragen wie der deutsche Markt, verlangt aber andere Antworten – selbst von Marktführern.

PROCESS: Das klingt nach einem umfassenden und lang anhaltenden Prozess.

Hensley: Was es auch ist. Der Mittelstand geht aus finanziellen sowie strukturellen Gründen ganz anders an diese Herausforderung heran als Großunternehmen. Oftmals zeitraubend und ressourcenbindend. Deshalb haben wir mit Vogel Business Media ein fokussiertes Programm entworfen, das gleichzeitig Mittelstandsbedürfnisse berücksichtigt sowie zeit- und ressourcenschonend ist. Mit den eben genannten Business-Experten aus verschiedenen Disziplinen sowie mit unterschiedlichen Unternehmen, die vielseitige Aspekte abdecken: eine lange Standorthistorie, Mittelstandsstruktur, B2B oder B2C, Wachstumsunternehmen, Traditions- und Jungunternehmen. Einige Namen sind Siemens, ZF, Hahn Automation, Steinert, Procter & Gamble und andere erfolgreiche.

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