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Unternehmensvergleich Lothar Späth ehrt innovative Mittelständler

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Mittelständler mit einem professionellen Innovationsmanagement haben die Nase vorn – im Wettbewerb und bei dem bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleich „Top 100“.

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Urkundenvergabe an Innojet Herbert Hüttlin (v.l.): Geschäftsleitung Christian Ott, Leiter Marketing Holger Hüttlin, Inhaber und Geschäftsführer Dr. h. c. Herbert Hüttlin zusammen mit Lothar Späth
Urkundenvergabe an Innojet Herbert Hüttlin (v.l.): Geschäftsleitung Christian Ott, Leiter Marketing Holger Hüttlin, Inhaber und Geschäftsführer Dr. h. c. Herbert Hüttlin zusammen mit Lothar Späth
( Bild: Compamedia )

Königswinter – Innojet Herbert Hüttlin, Belimed Technik, Pilz, Testo, Bartec, Peter Huber Kältemaschinenbau und Auma Riester – so unterschiedlich ihre Produkte auch sind, gemeinsam haben all diese Firmen ein ausgewieses Innovationsmanagement. Die Mittelständler überzeugten bei der 17. Runde des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs „Top 100“ und erhielten bei einem Festakt von Lothar Späth das entsprechende Gütesiegel. Für die Ehrung mussten die Mittelständler ein strenges zweistufiges Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien überstehen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die 100 Top-Innovatoren Herausforderungen kraftvoll angehen und so beispielsweise für die aktuelle wirtschaftliche Situation gut gerüstet sind. Innovation ist bei den meisten dieser Unternehmen Chefsache“, kommentiert der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Dr. Nikolaus Franke, die Analyse.

Innovationsmanagement als Wettbewerbsvorteil

Alle „Top 100“-Unternehmen verfügen laut Franke über ein sehr professionelles Innovationsmanagement. Fast alle betreiben ein systematisches Markt- und Technologiemonitoring und haben einen klar festgelegten Innovationsprozess implementiert, der die Basis aller Projekte ist. Die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten im Rahmen von Entwicklungsprojekten zählt mittlerweile zum Standard bei den Innovationsführern: Beinahe jedes der ausgezeichneten Unternehmen kooperiert bei Innovationsprojekten regelmäßig mit diesen Partnern. Darüber hinaus schließen sich fast drei Viertel der Unternehmen im Innovationsprozess mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zusammen. Im Vergleich mit den durchschnittlichen Mittelständlern schneiden die „Top 100“-Unternehmen hier bis zu siebenmal besser ab. „Bedauerlich ist allerdings, dass die Kooperationsaktivitäten mit Wettbewerbern im Vergleich zum Vorjahr abgenommen haben“, berichtet Franke. Nach 46 Prozent im Jahr 2008 kooperieren jetzt nur noch 23 Prozent. „Gerade für mittelständische Unternehmen bietet das Bündeln von Kräften die Chance, so manchen Größennachteil gegenüber Konzernen wieder aufzuholen“, weiß der Studienleiter.

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