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Steigende Nachfrage nach Oxone Monopersulfat Lanxess baut Kapazitäten für Desinfektionswirkstoff in den USA aus

| Redakteur: MA Alexander Stark

Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage nach Desinfektionsmitteln plant der Spezialchemie-Konzern Lanxess, seine Produktionskapazitäten für Oxone Monopersulfat um rund 50 % auszubauen. Dafür will das Unternehmen einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in seine Produktionsanlage im US-amerikanischen Memphis investieren.

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Die Nachfrage nach Oxone Monopersulfat ist in den vergangenen Monaten unter anderem durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest und aufgrund der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. (Symbolbild)
Die Nachfrage nach Oxone Monopersulfat ist in den vergangenen Monaten unter anderem durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest und aufgrund der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. (Symbolbild)
(Bild: Lanxess)

Köln; Memphis/USA – Oxone Monopersulfat werden als Wirkstoff für viele der von Lanxess hergestellten Desinfektionsprodukte eingesetzt. Die Nachfrage nach diesen Produkten ist in den vergangenen Monaten unter anderem durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest und aufgrund der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Deshalb will das Unternehmen nun die Produktion des Wirkstoffs am US-Standort Memphis um 50 % steigern. Der Kapazitätsausbau wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen sein.

Desinfektionsprodukte sind wichtige Wachstumstreiber in dem für Lanxess hochprofitablen Segment Consumer Protection. Für sie erwartet der Konzern auch nach der Corona-Pandemie einen dauerhaft hohen Bedarf. Neben der Gesundheits- und Agrarbranche vertreibt der Konzern Oxone als leistungsstarkes Oxidationsmittel für zahlreiche weitere Anwendungsgebiete. Auch im Bereich Wasseraufbereitung sowie aus der Elektronik- und der Papierindustrie verzeichnet der Hersteller eine steigende Nachfrage.

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