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GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff) ist ein hochfester Verbundwerkstoff, der besonders bei mechanisch, thermisch oder chemisch hoch beanspruchten Rohrleitungssystemen zum Einsatz kommt. Über die Kombination unterschiedlicher Rohstoffe lassen sich GFK-Rohre herstellen, die den spezifischen Anforderungen der Anwendung entsprechen. GFK weist auch bei hohen Temperaturen und einem chemischem Angriff eine hohe Steifigkeit und Festigkeit auf. Zusammen mit dem geringen Gewicht bietet der Werkstoff laut KRV besonders bei großen Nennweiten Vorteile.
Die Weiterentwicklung der PE-Formmassen führte in den letzten Jahren zu einer deutlich verbesserten Leistungsfähigkeit von PE-Rohren und Formteilen Das UV-beständige PE (Polyethylen) lässt sich sehr gut verarbeiten und kombiniert eine hohe chemische Widerstandsfähigkeit mit Zähigkeit und Steifigkeit. Zudem ist PE in einem weiten Temperaturbereich sowohl bei Minus- als auch bei Plus-Graden verwendbar. PE wird heute nicht mehr nach der Dichte eingeteilt, sondern in Festigkeitsklassen nach ISO 9080 (PE 63, PE 80, PE 100). Im Vergleich zu anderen Thermoplasten weist PE nach Angaben des Unternehmens Frank eine ausgezeichnete Diffusionsbeständigkeit auf und wird deshalb seit vielen Jahren für den sicheren Transport von Gasen verwendet. Weitere wesentliche Vorteile des Materiales sind die UV-Stabilität und die Flexibilität des Werkstoffes.
Mechanische Eigenschaften verbessert
Bei PE 100 handelt es sich um eine Weiterentwicklung, die durch ein modifiziertes Polymerisationsverfahren eine höhere Dichte und verbesserte mechanische Eigenschaften wie eine erhöhte Steifigkeit und Härte aufweist. Außerdem konnte die Zeitstandfestigkeit deutlich verbessert werden. Das Material eignet sich unter anderem zum Herstellen von Druckrohren größerer Dimensionen.
PE-Rohre lassen sich grundsätzlich auch im Bereich energiereicher Strahlung verwenden, beispielsweise zum Ableiten radioaktiver Abwässer aus heißen Laboratorien oder als Kühlwasserleitungen in der Kernenergietechnik. Nach Unternehmensangaben werden PE-Rohrleitungen auch nach jahrelangem Einsatz nicht radioaktiv. Dank der physiologischen Unbedenklichkeit sind Rohre und Formteile aus PE andererseits auf Trinkwassertauglichkeit überprüft und zugelassen.
Zu den besonderen Eigenschaften von PE gehört seine chemische Widerstandsfähigkeit. So weist PE eine ungewöhnlich hohe Beständigkeit gegenüber einer Vielzahl von Säuren und Laugen auf. Dazu zählen wässrige Lösungen von Salzen ebenso wie nicht oxidierende Säuren und Alkalien. Gegen starke Oxidationsmittel wie Salpetersäure, Ozon, Oleum, Wasserstoffperoxid oder Halogene ist PE aber nur bedingt bis nicht widerstandsfähig.
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