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Exzenterschneckenpumpe

Kampf dem Verschleiß: Verjüngskur für Pumpen

| Redakteur: Meike Herkersdorf

Die Exzenterschneckenpumpe gehört zur Gruppe der rotierenden Verdrängerpumpen und wird in nahezu allen Industriezweigen für den Transport und die Dosierung von verschiedensten Medien eingesetzt. Vorzugsweise werden feststoffhaltige Fluide mit niedrigen bis sehr hohen Viskositäten mit diesem Pumpentypus gefördert.

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Lösungen gegen den Pumpenverschleiss durch feststoffhaltige Medien gibt es bei Netzsch.
Lösungen gegen den Pumpenverschleiss durch feststoffhaltige Medien gibt es bei Netzsch.
(Bild: Netzsch)

Er eignet sich jedoch auch für Applikationen mit aggressiven oder abrasiven Medien, wie sie beispielsweise in der Papierherstellung, der Abwasserbehandlung oder im Brauereiwesen auftreten. Um die Standzeit seiner Nemo-Exzenterschneckenpumpen bei diesen Anwendungen weiter zu erhöhen, hat der Waldkraiburger Hersteller Netzsch nun eine auf dem Ifd-Stator 2.0 beruhende Einheit zur Nachjustierung desselben entwickelt: Lässt die Abdichtung zwischen den Förderelementen aufgrund von Verschleiß nach, kann die Vorspannung und somit die Pumpenperformance auf einfache Art durch die Stauchung des Statorelastomers wiederhergestellt werden.

Zudem gibt eine integrierte Anzeige stets Auskunft darüber, in welchem Nachstellstatus sich der Stator befindet und bietet dadurch mehr Betriebs- und Planungssicherheit. Kombinieren lässt sich das System beispielsweise mit verschleißoptimierten Statorelastomeren, Gelenken und Abdichtungen sowie speziellen Schutzbeschichtungen und gehärteten Materialien für Rotoren und medienberührte Gehäuseteile. Darüber hinaus verlängern auch der Trockenlaufschutz STP2 und die Nutzung eines vorgeschalteten Zerkleinerers bei anspruchsvollen Anwendungen die Standzeit der Aggregate.

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Um die Wartung auch unter erschwerten Bedingungen (Wie etwa bei schwer zugänglichen Pumpen) möglichst zu erleichtern, hat Netzsch bereits vor einigen Jahren den Ifd-Stator 2.0 entwickelt; ein Statorsystem, bei dem nicht wie sonst üblich das Elastomer in das Gehäuse einvulkanisiert, sondern durch axiales Verpressen fixiert wird. Ein definierter Anschlag sorgt dabei für eine gleichmäßige Vorspannung und stellt die gewünschte Dichtlinie sicher. dst

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