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Druckmesstechnik

IoT beginnt mit einem Sensor

| Autor/ Redakteur: Carmen Ackermann* / Anke Geipel-Kern

Der Sensor ist der wichtigste Datenlieferant und somit das Herzstück des IoT-Prozesses. Am Anfang von IoT (Internet of Things) steht immer ein Sensor. Denn nur mit einem Sensor können Dinge Zustände erfassen und Aktionen ausführen. Diese beiden Tätigkeiten sowie die Verbindung zum Netz machen diese Gegenstände ohne menschliche Hilfe „intelligent“. Die Keller AG für Druckmesstechnik ist Europas führender Hersteller von Drucksensoren und damit ein wichtiger Partner für die Realisierung von IoT-Lösungen.

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Den Füllstand im Innenbereich des Chemiefasses ermitteln zwei kompakte Druckaufnehmer der Serie 7 LD.
Den Füllstand im Innenbereich des Chemiefasses ermitteln zwei kompakte Druckaufnehmer der Serie 7 LD.
(Bild: Keller)

IoT ist bereits ein weit bekannter und teilweise auch umstrittener Begriff. Das Internet der Dinge befindet sich jedoch täglich um uns herum – bewusst oder unbewusst. Wird z.B. die TV-Aufzeichnung oder das Licht zu Hause vom Smartphone gesteuert, sind wir im Bereich von Smart Home. Organisiert sich ein Unternehmen mit automatischen, Personen-unabhängigen Prozessen ist die Rede von Smart Factory oder Industrie 4.0.

Weitere verwandte Begriffe lauten Smart Energy, Smart Mobility oder Smart Health. Unabhängig vom Bereich, überall ist der Sensor der wichtigste Datenlieferant und somit das Herzstück des IoT-Prozesses. Verschiedene Sensoren, angebracht an einem Objekt, werden dazu vernetzt und an lokale und globale Kommunikationsnetze angeschlossen. Der letzte Schritt des Prozesses ist die Analyse der Daten auf vernetzten Computern oder in einer Cloud.

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IoT-Prozesse sind sehr individuell und entwickeln sich stetig weiter. Keller hat zusammen mit internationalen Unternehmen bereits viele smarte, kundenspezifische Gesamtlösungen in diversen Branchen und Anwendungsgebieten entwickelt. Folgende Beispiele zeigen auf, wie ein IoT-Prozess gelöst werden kann:

Vernetzte Biertanks freuen Wirte und Brauereien

Eine Pegelmessung mit Fernübertragungseinheit ist nicht nur für die Gefahrenerkennung sehr sinnvoll, sondern auch für andere Pegel- oder Füllstandanwendungen. Beispielsweise in einer Gastwirtschaft, wo ein leer werdender Biertank die Gefahrenzone darstellt.

In dieser Anwendung arbeiten im Herzen der Lösung zwei Drucksensoren, die den Flüssigkeitsstand im Tank messen und mit der Fernübertragungseinheit GSM-2, Mobilfunknetz und Internet eine Warnmeldung an die Brauerei per E-Mail senden. Bei der Brauerei wird damit ein automatischer Bestellvorschlag an den Wirt ausgelöst und dieser braucht die Nachbestellung nur noch zu bestätigen. Diese automatisierte, smarte M2M-Lösung (Machine-to-Machine) reduziert den Stress für die Wirte und bewahrt die Brauereifahrer vor unrentablen „Notfallfahrten“ am Wochenende. Fehlerhafte Bestellerfassungen gehören damit der Vergangenheit an, Transporttouren lassen sich optimieren und die Wirte haben jederzeit ausreichend frisches Bier zur Verfügung.

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