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Studie: Ingenics und Fraunhofer IAO

Industrie 4.0: So verändern sich die Arbeitsprozesse

| Redakteur: Matthias Back

Noch sind es erst rund sechs % der Unternehmen, die konkrete Aspekte von Industrie 4.0 realisiert haben – aber mehr als die Hälfte arbeitet daran, die Voraussetzungen zu schaffen. Dabei müssen auch große organisatorische Herausforderungen gemeistert werden. Eine aktuelle Studie zeichnet ein Bild der sich verändernden Arbeitsprozesse.

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Die Ergebnisse der Ingenics IAO Studie zur Industrie 4.0 liegen vor: Danach werden sich die Arbeitsprozesse fundamental verändern.
Die Ergebnisse der Ingenics IAO Studie zur Industrie 4.0 liegen vor: Danach werden sich die Arbeitsprozesse fundamental verändern.
(Bild: Ingenics)

Begünstigt durch verfallende Preise für Hard- und Software, Leichtbauroboter, Tablet-PCs, Transponder, Sensorik, Speicherplatz etc., führt die immer schneller fortschreitende Digitalisierung in der Produktion zu tiefgreifenden Veränderungen. Die Bezeichnung Industrie 4.0 oder Smart Factory hat nicht zuletzt die Funktion, Maßnahmen und Erwartungen auf einen Begriff zu bringen. „Noch lassen Anzahl und Tragweite der umgesetzten industriellen Lösungen das Versprechen einer vierten industriellen Revolution groß erscheinen, doch wir sehen allerorten, wie mit Hochdruck an neuen Anwendungen, Produkten und Lösungen gearbeitet wird“, beobachtet Oliver Herkommer, CEO bei Ingenics.

Am Ende der heute absehbaren Entwicklung wird seiner Schlussfolgerung nach, nicht – wie manche Warner vermuteten – die menschenleere Fabrik stehen, aber die Aufgaben der Menschen in den Fabriken werden sich noch einmal entscheidend verändern. Wichtig ist, dass Qualifikation und Kompetenzentwicklung für die Mitarbeiter von morgen heute konzeptioniert werden müssen. „Dazu benötigen wir ein Bild der zukünftigen Entwicklung auf Basis der erfolgreichen Gegenwart. Insofern will die Studie auch dazu beitragen, die Spitzenposition der deutschen Industrie zu festigen“, erklärt Oliver Herkommer.