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Pastillierungssystem Im High-Performance-Bereich

| Redakteur: Meike Herkersdorf

Großer Auftritt für einen alten Bekannten unter neuem Namen – auf der Achema stellt sich Ipco – früher tätig als Sandvik Process Systems – der Prozesstechnik vor.

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Mit dem Rotoform HP lassen sich gleichmäßige Schokoladen-Pastillen produzieren.
Mit dem Rotoform HP lassen sich gleichmäßige Schokoladen-Pastillen produzieren.
(Bild: Ipco )

Sandvik Process Systems – bekannt für das Pastillierungsverfahren Rotoform – firmiert nun unter dem Namen Ipco. Hier in Frankfurt zeigt das Unternehmen den neuen Rotoform HP (High Performance). Das neue Konzept Rotoform HP basiert auf dem Rotoform 4G, bietet aber besondere Vorteile bei der Verarbeitung von hochviskosen Produkten, wie wie Schokolade, Harz oder Heißschmelzen, bei hohen Volumina. So verfügt der HP über einen modifizierten Produktverteilungskanal bei gleichzeitig erhöhtem Durchmesser des Außenrohrs. Dies ermöglicht eine erhöhte Effizienz in Bezug auf eine gleichmäßige Verteilung der Schmelze über die gesamte Breite des Stahlbandkühlers, wodurch eine maximale Gleichmäßigkeit der Pastillen gewährleistet wird.

Venturi-Trockner für kontinuierliche Filmgussverfahren

Der Prozessanlagenhersteller Ipco präsentiert außerdem eine hochpräzise Endlosgießanlage, die das Herstellen von Membran- und Folienprodukten mit engen Toleranzen ermöglicht. Die Anlage basiert auf einem polierten Stahlband und einer damit kombinierten hochpräzisen Schlitzdüse mit einem kompakten und effizienten Venturi-Trockner. Die Schlitzdüse, geliefert von TSE Troller, appliziert eine homogene Schicht flüssigen Produkts auf das bewegliche Stahlband, wobei eine außergewöhnlich enge Schichtdickentoleranz eingehalten wird. Die gegossene Schicht wird anschließend durch die Venturi-Trocknungseinheit transportiert.

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Das Lösungsmittel – wässrig oder organisch – verdunstet schnell, so entsteht ein nahezu quer- und längsspannungsfreies Endprodukt. Diese Hochpräzisonsanlage verbessert den Gießprozess enorm, was die Herstellung von Folienprodukten in einem außergewöhnlich schmalen Toleranzband ermöglicht, ohne dass die Gefahr einer Hautbildung besteht oder kostspielige Fehler und Fehlstellen im Fertigmaterial entstehen, so der Hersteller. Ipco hat in seinem Industrial Processing Productivity Center in der Nähe von Stuttgart eine komplette Foliengießanlage aufgebaut, welche für Prozessbewertungen und Produktversuche zur Verfügung steht. Zu den typischen Anwendungen zählen das Gießen von Filtermembranen (Nitrocellulose), Keramikbändern (Polymerharze), essbaren Folien (lösliche Polymere), optischen Folien (TAC) und Batteriefolien (Lithium-Ionen).

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