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Magnetgekuppelte Kreiselpumpen

Hoch anspruchsvoll – CP Pumpen erhält Auftrag für Schwefelsäurepumpen

| Redakteur: Jörg Kempf

Schwefelsäure plus 100 °C – das ist ein Fall für maßgeschneiderte Spezialpumpen, wie sie der Pumpenhersteller CP Pumpen im Portfolio hat! Jüngst konnten die Schweizer einen Auftrag aus Benelux an Land ziehen. Was zeichnet die magnetgekuppelten Kreiselpumpen aus?

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Magnetgekuppelte Chemieprozesspumpe MKP mit Grundplatte und Motor
Magnetgekuppelte Chemieprozesspumpe MKP mit Grundplatte und Motor
(Bild: CP Pumpen)

Zofingen/Schweiz – Die fünf magnetgekuppelten MKP-Pumpen erbringen eine Leistung von 250 bis 500 m3/h bei einer Förderhöhe von 17 bis 31 Metern. Hergestellt aus reinem Hastelloy, sollen sie 98.5-prozentige Schwefelsäure mit einer Maximaltemperatur von 100°C – eine der aggressivsten Flüssigkeiten – fördern.

CP Pumpen ist bekannt für bedarfsgerechte Pumpenlösungen für hoch anspruchsvolle chemische Anwendungen. Pumpen mit PFA- oder Keramikauskleidung sowie aus PTFE werden weltweit neben einem kompletten Portfolio metallischer Standardpumpen aus Edelstahl und anderen hochwertigen Legierungen verkauft. Im aktuellen Fall hat sich der Kunde für MKP Pumpen in hochwertiger Hastelloy-Legierung entschieden. Diese wurden von CP exakt auf die kundenspezifischen Anforderungen zugeschnitten.

Die Schwefelsäure-Pumpen müssen zuverlässig und sicher arbeiten, um jeglichen Stillstand zu vermeiden. Hier machen die MKP-Pumpen den Unterschied, so der Hersteller: Das Pumpendesign, basierend auf einem einzigartigen Antriebsprinzip, sei besonders robust und zuverlässig. Zusätzlich werden die Pumpen mithilfe eines Thermoelements, das am Spalttopf befestigt ist, überwacht. Dieses misst die Temperatur in der Pumpe und sendet im Falle einer drohenden Überhitzung verzögerungsfrei ein Signal an die Leitwarte, um unzulässige Betriebszustände zu vermeiden. Ein Schaden an den Pumpenteilen kann so vermieden werden.

„Unser langjähriger Ruf als Lieferant von Pumpen aus handelsüblichen und exotischen Materialien hat den Kunden davon überzeugt, sein Projekt mit uns zu realisieren. Mit diesem Auftrag zeigt CP erneut ihre Flexibilität und Fähigkeit, Pumpenlösungen massgeschneidert nach den Bedürfnissen ihrer Kunden anbieten zu können. Unser Expertenteam in der Schweiz und lokal in Kundennähe, war ausschlaggebend für diese Kooperation“, kommentierte Jean-Luc Quenot, Head of Sales bei CP Pumpen.

CPs dichtungslose, metallische Magnetkupplungspumpen (MKP, MKP-S, MKP Bio und MKTP), entwickelt für die hohen Anforderungen der chemischen und pharmazeutischen Industrie, verfügen über eine einteilige, zentral angeordnete Laufradlagerung, die mit der gepumpten Flüssigkeit optimal geschmiert und gekühlt wird. Deshalb können auch Flüssigkeiten mit bis zu 30 % Feststoffanteil gefördert werden. Die Pumpen wurden kompakt und totraumarm konstruiert. Zudem bestehen sie aus wenigen robusten Einzelteilen. Das intelligente Baukastensystem erleichtert die Montage und senkt die Kosten für Ersatzteile, Unterhalt und Wartung auf ein Minimum.

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