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Die Micro-Box III sowie die kurz vor der Markteinführung stehende Version IV sind mit ihrem robusten, kompakten Aluminiumgehäuse spezifisch für das betriebliche Umfeld sowie für die Nutzung einer bestehenden Gas- und ggf. IT-Infrastruktur ausgelegt. Daher werden beide extern mit Trägergas versorgt. Die Micro-Box IV arbeitet, ähnlich wie Modell II, unabhängig von einem externen Computer.
Die Micro-Boxen III und IV wiegen nur 1,4 kg und sind etwa halb so groß wie die portablen Versionen. Die Displays sind entweder im Gehäuse integriert oder als externe Einheiten ausgeführt. Diese können z.B. in die Frontplatte eines Analysenschrankes eingebaut oder ggf. nur bei Bedarf vom Wartungspersonal über eine I2C-Schnittstelle mit der Micro-Box verbunden werden. Die Geräte II, III und IV verfügen außerdem über eine digitale Schnittstelle in Form eines 25-poligen DB-Steckers, über den Statusinformationen aus der Box abgefragt und Steuersignale eingespeist werden können, etwa für einen extern ausgelösten Messzyklus.
Neue Anwendungsbereiche
Die Nutzung portabler und stationärer Micro-Boxen erscheint auch zur Abgas- und Rauchanalyse attraktiv, außerdem zur Grenzwertüberwachung beim Arbeitsschutz. Derzeit wird auch eine Micro-Box am Institut für Agratechnologie und Biosystemtechnik des Johann-Heinrich von Thüneninstituts speziell für den Einsatz in Biogasanlagen erprobt. Abteilungsleiter Prof. Dr.-Ing Peter Weiland: „Mit unseren Versuchsansätzen in Laborfermentern wollten wir herausfinden, wie ein gasanalytisches System aussehen muss, um alle relevanten Parameter für einen optimalen Anlagenbetrieb zu erfassen.“
Der Autor leitet das Redaktionsbüro für Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, Mülheim an der Ruhr.
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