Gaschromatographie

Handliche Gaschromatographen für Labor und Prozess

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Das vollständig autark arbeitende Modell II wird derzeit noch praktisch erprobt. Es erfordert zum Betrieb keinen externen PC oder Laptop. Stattdessen erfolgen Änderung von Messparametern und Steuerung über den eingebauten Touchscreen. Die Auswertung der Chromatogramme findet direkt im Gerät statt. Eine Ergebnisliste wird unmittelbar auf dem Display angezeigt. Beide Micro-Boxen lassen sich optional mit einer internen Vakuumpumpe zur Förderung des Probengases ausstatten und können somit selbstansaugend betrieben werden. Alternativ wird das Probengas über einen externen Druckregulator mit 0,4 bar Überdruck zugeführt.

Inklusive Trägergas-Druckdose und integrierter Vakuumpumpe wiegen die Geräte rund 3,8 kg. Sie sind – nach Selbsttest und vollständigem Konditionierungszyklus – etwa zwei Minuten nach dem Einschalten messbereit. Die Selbstdiagnose sowie eine automatische Selbstvalidierung sorgen dafür, dass beim Systemstart die Funktionalität aller Komponenten sichergestellt ist. Der Benutzer erhält dabei Statusmeldungen. Bis zu 40 Chromatogramme finden im Flash-Speicher des GC-Moduls Platz. Die Daten bleiben auch nach dem Ausschalten erhalten und können bei Bedarf über die serielle Schnittstelle an einen Computer übertragen werden. Optional erlaubt eine externe SD-Schreib-/Leseeinheit die Speichererweiterung. Karten mit bis zu 8 GB Kapazität können dann mehrere Zehntausend Chromatogramme aufnehmen.

Für den prozessnahen Einsatz

Die Micro-Boxen III und IV sind für den stationären Einsatz in verfahrenstechnischen Anlagen entwickelt worden. Dazu zählen etwa Holzgas- und Biogas-Gewinnungsanlagen, wo sie nahezu kontinuierlich die Gasproduktion überwachen können. Mit sehr kleinen Zykluszeiten lassen sich dabei Konzentrationen aller wichtigen Komponenten bestimmen, also z.B. von Methan, Kohlendioxid, ggf. Wasserstoff und Kohlenmonoxid sowie Schwefelwasserstoff.

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