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Umstrukturierung im Konzern Geschäftseinheit Specialities von Sabic bald unabhängig

| Redakteur: MA Alexander Stark

Die Gründung der strategischen Geschäftseinheit Specialties von Sabic zu einem separaten, eigenständigen Unternehmen im Besitz des Konzerns schreitet wie geplant voran. Die Geschäftseinheit soll am 1. November 2020 ihre eigenständige Tätigkeit aufnehmen.

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Die Geschäftseinheit Sepcialities von Sabic soll am 1. November 2020 ihre Tätigkeit als unabhängiges Unternehmen aufnehmen.
Die Geschäftseinheit Sepcialities von Sabic soll am 1. November 2020 ihre Tätigkeit als unabhängiges Unternehmen aufnehmen.
(Bild: Sabic)

Amsterdam/Niederlande – In wenigen Woche schon soll das Specialities-Geschäft von Sabic als unabhängiges Unternehmen am Markt auftreten. Die Geschäftseinheit hat sich dafür neue strategische Ziele gesetzt, um die optimale Unterstützung seines breiten Kundenstamms sicherzustellen – durch fokussierte Ressourcen, Spezifikationen und Kooperationen mit Kunden und Vertriebspartnern.

Der Aufbau der eigenständigen Unternehmens-, Finanz-, Handels- und Geschäftsstruktur sei bereits erfolgreich vorangekommen, teilte das Unternehmen mit. Darüber hinaus hat der Unternehmensbereich schon im Vorfeld eine globale Umstrukturierung vorgenommen, um das erforderliche Personal an der strategischen Ausrichtung des transformierten Unternehmens auszurichten. Diese Anstrengungen seien umgesetzt worden, ohne das Kundengeschäft zu beeinträchtigen, so das Unternehmen weiter. Gleichzeitig sei es gelungen, das qualifizierte Personal bei Sabic zu halten und Entlassungen weitgehend zu vermeiden.

Die erwarteten Kapazitätserweiterungen für die Kunststoffe Noryl und Ultem schreiten voran, während das Unternehmen in Anbetracht der globalen Pandemie strikte Sicherheitsvorkehrungen für sein Personal getroffen hat. Die Erweiterungen in den Niederlanden und in Singapur, deren Inbetriebnahme für 2021 bzw. 2022 vorgesehen ist, sollen einer wachsenden Kundennachfrage mit strategisch positionierten Versorgungskapazitäten und kürzeren Lieferzeiten entgegenkommen.

Die Entscheidung, das Specialties-Geschäft als eigenständige Unternehmensgruppe zu etablieren, sei unabhängig von der Übernahme einer 70-prozentigen Beteiligung an Sabic vom Public Investment Fund (PIF) Saudi-Arabiens durch Saudi Aramco getroffen worden, teilte der Konzern mit. Sabic bleibe als Unternehmen an der saudi-arabischen Börse notiert, und sein Vorstand werde weiterhin die Interessen aller Aktionäre vertreten und seine eigenen soliden Führungspraktiken ausüben.

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