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Effiziente Stromerzeugung

Gasturbinen von Siemens sollen Industriekraftwerk von BASF auf den neuesten Stand bringen

| Redakteur: Alexander Stark

Eine SGT-800-Industriegasturbine von Siemens mit einer Leistung von 57 Megawatt soll mit ihrer hohen Effizienz im BASF-Kraftwerk Schwarzheide für niedrigere Brennstoffkosten und CO2-Emissionen sorgen.
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Eine SGT-800-Industriegasturbine von Siemens mit einer Leistung von 57 Megawatt soll mit ihrer hohen Effizienz im BASF-Kraftwerk Schwarzheide für niedrigere Brennstoffkosten und CO2-Emissionen sorgen. (Bild: Siemens)

Siemens hat von BASF Schwarzheide den Auftrag erhalten, das Industriekraftwerk am Standort Schwarzheide in der Lausitz mit Kernkomponenten zu modernisieren. Das „Brownfield Exchange“-Projekt umfasst den Austausch einer Gasturbine eines anderen Herstellers durch eine neue hocheffiziente Industriegasturbine von sowie den Service für diese Maschine über 15 Jahre.

Schwarzheide – Für die 100-%ige Tochter von BASF wird Siemens nicht nur die Gasturbine in Schwarzheide austauschen, sondern auch eine Siestart-Batteriespeicherlösung installieren. Sie soll das Anfahren des gesamten Kraftwerks unabhängig von der externen Stromversorgung ermöglicht.

Das Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk in Schwarzheide ging 1994 in Betrieb. Kern der Anlage sind zwei Industriegasturbinen eines anderen Herstellers sowie zwei Industriedampfturbinen. Neben Strom liefert die Anlage vor allem den für die Produktionsanlagen des Standortes benötigten Prozessdampf. Im Rahmen der Kraftwerksmodernisierung wird Siemens eine der beiden bestehenden Industriegasturbinen durch eine SGT-800-Gasturbine mit einer Leistung von 57 Megawatt (MW) ersetzen. Durch den höheren Wirkungsgrad der neuen Gasturbine wird für die Produktion der gleichen Strommenge weniger Erdgas benötigt. Dadurch sinken Brennstoffkosten und CO2-Emissionen.

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Für die Siestart-Lösung liefert Fluence Energy, ein Gemeinschaftsunternehmen von Siemens and AES, ein Batteriespeichersystem. Dieses stellt sicher, dass das Kraftwerk jederzeit unabhängig von einer externen Stromversorgung gestartet werden kann. Diese sogenannte Schwarzstartfähigkeit erlaubt es dem Kunden jederzeit das Kraftwerk anfahren und dadurch Strom und Prozessdampf produzieren zu können.

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