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Kreiselpumpen

Für welche Medien kommen Kreiselpumpen in Frage?

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Für viele Industriebereiche gelten eigene gesetzliche Vorgaben und Industriestandards, die die Betreiber und Hersteller von Pumpen zu beachten haben. Nach dem Vortrag von Dr. Thomas Herbers von Klaus Union wissen Sie mehr!
Für viele Industriebereiche gelten eigene gesetzliche Vorgaben und Industriestandards, die die Betreiber und Hersteller von Pumpen zu beachten haben. Nach dem Vortrag von Dr. Thomas Herbers von Klaus Union wissen Sie mehr! (Bild: Klaus Union)

Die am häufigsten verwendete Pumpenbauart in der Industrie sind Kreiselpumpen. Sie zeichnen sich durch ihren einfachen, kostengünstigen Aufbau sowie durch ihre lange Lebensdauer und Wartungsfreundlichkeit aus. Die zu fördernden Medien sind dabei so unterschiedlich und vielfältig wie die Industrie. Entsprechend komplex sind Auswahl und Auslegung. Holen Sie sich wertvolle Tipps ...

... auf dem 13. PROCESS Pumpen-Forum am 9./10. Dezember auf der Festung Marienberg. Hier zeigt Dr. Thomas Herbers, Klaus Union, wie die unterschiedlichen Eigenschaften der zu verpumpenden Medien die konstruktive Ausführung der Hydraulik, die Ausführung der Abdichtung und die Werkstoffauswahl beeinflussen. Außerdem ist die Gefährlichkeit des Mediums bei Leckage zu berücksichtigen.

Für viele Industriebereiche gelten eigene gesetzliche Vorgaben und Industriestandards, die die Betreiber und Hersteller von Pumpen zu beachten haben. Bei faserigen oder feststoffbeladenen Medien kommen z.B. spezielle Hydrauliken wie Freistromräder zum Einsatz, wobei die flüssigkeitsberührten Oberflächen zum Schutz gegen Verschleiß beschichtet oder gehärtet werden können. Hohe Viskosität beeinflusst die Förderhöhe und die Leistungsaufnahme und kann rechnerisch mithilfe empirischer Gleichungen berücksichtigt werden. Die Viskositätsgrenze liegt bei etwa 500 mPas.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Einstufung der Medien hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit bei Produktaustritt. Die TA-Luft schreibt beispielsweise für bestimmte Produktgruppen technisch dichte Pumpen vor. Andere Spezifikationen, z.B. die API685, fordern abhängig von der Gefährlichkeit des Produkts unterschiedliche Abdichtungskonzepte und Überwachungsmaßnahmen.

Als technisch dicht gelten Pumpen mit Permanentmagnetantrieb, Spaltrohrmotorpumpen oder Pumpen mit doppeltwirkender Gleitringdichtung. Bei diesen Pumpen werden je nach Produkteigenschaft unterschiedliche Spülpläne verwendet. Bei Pumpen mit Magnetantrieb wird die Gleitlagerung der Pumpenwelle durch das Fördermedium geschmiert. Hierbei kommt es besonders auf die Berücksichtigung der speziellen Eigenschaften des Mediums bei der Werkstoffauswahl und der Auslegung der Spülkanäle an.

Lassen Sie sich diesen spannenden Ausflug in die Welt der Kreiselpumpen mit vielen hilfreichen Tipps für Ihren Praxis-Alltag nicht entgehen. Das komplette Programm des 13. Pumpen-Forums finden Sie hier. Am besten Sie melden Sie gleich online an und sichern sich Ihren Platz.

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