Verfahrenstechnik

Forschungskooperation erzeugt umweltschonend Synthesegas

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Die BASF koordiniert das Gemeinschaftsprojekt und führt gemeinsam mit HTE die experimentellen Forschungstätigkeiten zur Gasspaltung und Katalysatorentwicklung für die Synthesegasherstellung durch. Darauf aufbauend wollen die Partner das Konzept für eine Pilotanlage sowie ein Gesamtkonzept für die Einbindung der neuen Technik in existierende Chemie- und Stahlstandorte entwickeln.

Verantwortlich für den Anlagenbau sind Linde und Thyssen-Krupp Uhde. Das Untersuchen des Kohlenstoffs aus der Erdgasspaltung für einen möglichen Einsatz in der Stahlindustrie wird von der Thyssen-Krupp Steel Europe AG und ihrer Tochtergesellschaft Kokereibetriebsgesellschaft Schwelgern (KBS) übernommen. „Jede Ausweitung der Rohstoffbasis für die Roheisen- und Stahlproduktion und die damit verbundene Reduzierung der Importabhängigkeit sind wichtige strategische Maßnahmen, um deutsche Stahlstandorte zukunftsfähiger zu machen“, erläutert Prof. Dr. Peter Schmöle, Leiter des Competence-Centers Metallurgie bei Thyssen-Krupp Steel Europe.

Branchenübergreifende Kooperation als Erfolgsfaktor

„Wir sind uns sicher, dass die branchenübergreifende Zusammenarbeit von Anlagenbau, Chemie-, Gase- und Stahlindustrie entscheidend für den Erfolg dieses Projektes sein wird“, erklären Projektkoordinator Dr.-Ing. Andreas Bode, BASF New Business GmbH, und die Vertreter der beteiligten Unternehmen übereinstimmend.

Der Artikel ist zuerst auf unserem Schwesterportal Nachhaltige Produktion erschienen.

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