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Kontrollwaagen

Flexibilität und Integrationsfähigkeit ist bei Kontrollwaagen gefragt

| Redakteur: Matthias Back

Guido Schönfelder, Wipotec, Kaiserslautern
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Guido Schönfelder, Wipotec, Kaiserslautern (Bild: Wipotec)

Von Kontrollwaagen wird viel erwartet, häufig übernehmen sie eine tragende Rolle in der Qualitätssicherung. Antworten auf die Frage, worauf Anwender achten sollten, gibt unsere Umfrage bei führenden Anbietern.

„Im Hinblick auf aktuelle Anforderungen an die industrielle Wägetechnik steht insbesondere beim Thema Wägegeschwindigkeiten die Qualität der Wägezelle mehr denn je im Blickpunkt. Schon heute sind bis zu 600 eichfähige Verwiegungen pro Minute möglich. Zukünftig wird die Flexibilität der Hersteller von Wägezellen und Kontrollwaagen auch vor dem Hintergrund der Einführung neuer Standards (CIP; Track & Trace in der Pharmabranche) noch größer ausfallen müssen, um Kundenwünschen stets mit einem optimalen Produktportfolio begegnen zu können. Diese geforderte Flexibilität wird künftig nur noch mit einer Philosophie der kurzen Wege zu realisieren sein. Somit gewinnt die Fertigung der Schlüsselkomponenten im eigenen Unternehmen eine noch größere Bedeutung.“

Guido Schönfelder, Wipotec, Kaiserslautern.

„Verpackungslinien arbeiten immer schneller und die Kontrollwaagen müssen auch bei den höheren Geschwindigkeiten ihre bisherige Präzision bewahren. Gleichzeitig ist zunehmend Flexibilität gefragt: Die Kontrollwaagen sollen in der Lage sein, ohne langwierige Umstellungen eine möglichst breite Produktpalette zu kontrollieren. Als weitere Option gewinnt die integrierte Kontrolle auf metallische Fremdkörper an Bedeutung. Für langen, problemlosen Betrieb muss die anspruchsvolle Technik im Inneren der Anlagen vor den rauen Produktionsbedingungen effektiv geschützt werden.“

Andreas Hollmann, Ishida GmbH, Schwäbisch Hall

"Für den industriellen Hochleistungsbetrieb ist es wichtig, dass Waagen im Alltag hohe Durchsätze mit ausreichender Präzision bewältigen und ausfallsicher sind. Es kommt auf Qualität und einen Service an, der im Notfall zu Stelle ist. Beliebt ist die e-Service Funktion, bei der Techniker über das Internet auf die Anlagen zugreifen. Von entscheidender Bedeutung ist es, dass sich die Geräte leicht in vorhandene Anlagen integrieren und mit anderen Komponenten kombinieren lassen - etwa mit Röntgen-Inspektionssystemen oder Kamerasystemen. Diese erfreuen sich auf dem Markt zunehmender Beliebtheit, weil sie neben Metall Gummi, Glas sowie Keramik erkennen. Die Visionsysteme überprüfen zudem die sichtbaren Qualitätsmerkmale. Ein derzeitiger Trend in der Lebensmittelindustrie ist die Schnittstelle WS-FOOD zur Betriebsdatenerfassung. Sie ermöglicht die Plug and play Anbindung von Maschinen. Das kommt Unternehmen entgegen, die bislang mit viel Zeit- und Kostenaufwand eigene Interfaces programmieren mussten."

Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba, Balingen

"Bei dynamischen Kontrollwaagen geht es darum, Lösungen zu finden, die exakt den technischen Anforderungen der Kunden entsprechen. Als Grundlage hierfür dienen modular aufgebaute Systeme, die in einzelne Elemente zerlegt und kundenspezifisch zusammengefügt werden können. Sowohl Standard- als auch vor allem kundenspezifische Lösungen bilden dabei die Grundlage für den Erfolg von Garvens. Gemeinsam mit Safeline Metallsuchtechnik und Röntgeninspektion sowie CI-Vision bildet Mettler-Toledo Garvens den Geschäftsbereich Produktinspektion von Mettler-Toledo. Seit 2011 gehört PCE, Hersteller im Bereich der optischen Inspektion, zum Firmenverbund.

Kerstin Bernhart, Leiterin Marketing und Produktmanagement, Mettler-Toledo Garvens

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