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Automatisch selbstreinigende Filter Filtern von Grund- und Regenwasser

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Für die Bewässerung eines Regenwaldbiotops können zwei Filtereinheiten vom Typ FMA mit 25 µ Sieben eingesetzt werden, die das Regenwasser bei einem Durchfluss von 170 m3/h filtern.

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Abwasseraufbereitungsanlage, Durchfluss 80 m³/h, Filterfeinheit 50 + 20 µ, Ausstattung 1 FMA 2008 + 1 FMA 2010 in Edelstahl
Abwasseraufbereitungsanlage, Durchfluss 80 m³/h, Filterfeinheit 50 + 20 µ, Ausstattung 1 FMA 2008 + 1 FMA 2010 in Edelstahl
(Bild: Contec)

Neben der Tatsache, dass sich Regenwasser wesentlich besser für die Bewässerung tropischer Pflanzen eignet, ist zudem der wirtschaftliche Faktor für den Einsatz dieser Filtereinheiten zu erwähnen. Hohe kommunale Wasserpreise sind bei vielen industriellen Anwendungen ein zu beachtender Kostenfaktor. Eine separate Filtereinheit wird zur Filtration von Grundwasser für die Verwendung im Hygienebereich eines Botanischen Gartens verwendet. Hier werden 72 m3/h mit einer Feinheit von 50 µ filtriert.

Automatische Rückspülfilter FMA von Contec sind in vielen Modellen erhältlich z.B. FMA 1000 und FMA 2000. Abhängig von Modell und Filterfeinheit sind Durchflussleistungen von maximal 900 m3/h. Die gewebten Edelstahlsiebe werden standardmäßig aus Edelstahl 316 L gefertigt. Filterfeinheiten sind zwischen 10 bis µ verfügbar bei Flanschanschlüssen von DN 80 bis DN 300. Standardgehäuse werden aus Stahl 37-2 produziert und sind mit einer Epoxy-/Polyesterbeschichtung versehen. Abhängig von den spezifischen Systemanforderungen sind darüber hinaus vielfältige Sonderausführungen, z.B. Edelstahl- oder innen gummierte Gehäuse lieferbar.

Abreinigung mithilfe von Saugdüsentechnik

Das Sieb wird automatisch durch die Saugdüsentechnik abgereinigt. Dabei wird der Filterkuchen berührungslos durch Saugdüsen von der Innenseite des Siebes entfernt. Ausgelöst wird der Selbstreinigungsmechanismus durch Differenzdruckschaltung – während des gesamten Filterprozesses wird hierfür sowohl am Filterzu- wie auch am Filterablauf der Druck gemessen. Bei einem voreingestellten Differenzdruck von 0,3 bar erfolgt die Rückspülung bei ununterbrochenem Durchfluss. Die Saugdüsen sind auf der Saugdüsenwelle angebracht, die durch einen E-Motor betrieben wird. Diese Saugdüsenwelle wird spiralförmig bewegt, was eine komplette Abreinigung des Siebes während eines Spülzyklus sicherstellen soll. Durch den elektrischen Betrieb ist eine gleichmäßige, von der Hydraulik unabhängige, effektive Abreinigung möglich. Gleichzeitig erfolgt ein Signal an das Abwasserventil, das während der Rückspülung zur Atmosphäre öffnet und so die Saugkräfte freisetzt. Dies sorgt für eine erhebliche Erhöhung der Turbulenzen im Bereich der Saugdüsen.

Die Länge eines Rückspülzyklus beträgt 25 Sekunden. Aufgrund der hohen Saugkräfte werden sogar schwierige Verunreinigungen, wie klebrige Substanzen oder organische Partikel effizient abgereinigt und so gleichbleibende Standzeiten sichergestellt. Ein Mindestdruck von 2 bar ist erforderlich, für 10 µ Filtrationen wird ein Mindestdruck von 3 bar empfohlen.

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