Linking Device und Gateway

Feldgeräte-Parametrierung und -Diagnose leicht gemacht

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Im FDT-Standard sind drei verschiedene Arten von Treibern definiert: Während der Device-DTM (Geräte-DTM) das jeweilige Feldgerät im Netz darstellt, repräsentiert der Comm-DTM (Kommunikations-DTM) ein Kommunikationsgerät, das im Feldbusnetz als Master fungiert. Der Gateway-DTM ist die in Software bereitgestellte Darstellung eines realen Gateways zwischen zwei Feldbus-Segmenten, die typischerweise über unterschiedliche Protokolle bzw. unterschiedliche Busphysik verfügen. Abbildung 2 zeigt eine Übersicht einer FDT-Frame-Anwendung.

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Zur Integration des Linking Device und Gateways von Softing in eine Standard-FDT-Frame-Anwendung sind zwei DTMs erforderlich: Der erste ist der FF HSE Comm-DTM. Er bietet über die FDT-Container-Anwendung Zugang zu einem Foundation Fieldbus HSE-Netz und fungiert als normales FF HSE-Gerät im FF HSE-Netz. Der zweite DTM ist der Linking Device Gateway-DTM. Dieser ist für die gesamte protokoll- und gerätespezifische Verwaltung zuständig, die für die Kommunikation mit Feldgeräten in jedem der unterstützten vier FF H1-Segmente erforderlich ist. Daneben umfasst er auch die FF H1-Host-Funktionalität.

Nahtlose Integration

Die beiden FG-110 FF-spezifischen DTMs gewährleisten eine nahtlose Integration von Standard-FDT-Frame-Anwendungen wie Smart Vision, Fieldmate, Field Device Manager oder Pactware in das FG-110 FF oder das Foundation-Fieldbus-Schnittstellenmodul FIM-110 FF von Softing. Diese Lösung ermöglicht beispielsweise die automatische Erkennung der angeschlossenen FF H1-Feldgeräte und die Anzeige der entsprechenden Geräte- und Herstellerinformationen in der ermittelten Live List.

Die FG-110 FF DTMs von Softing sind aktuell in der Version V1.30 erhältlich. Sie stehen kostenlos zum Download bereit und können ohne Aktivierung eines Lizenzschlüssels verwendet werden.

* Der Autor ist im Marketing bei der Softing Industrial Automation GmbH in Haar tätig.

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