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Innerhalb von Sekunden die Explosionsunterdrückung einleiten
Dieser Maßnahme liegt das Prinzip der sofortigen Löschung der aufkommenden Explosion zugrunde. Dafür implementierte man Druckdetektoren der Reihe Multisensor MEX an Mühle und Filter, um innerhalb von Sekundenbruchteilen den ansteigenden Druck erkennen und den Vorgang der Explosionsunterdrückung einzuleiten: Unmittelbar löst eine Steuerung die Öffnung der Löschmittelbehälter aus, woraufhin das Löschpulver ausströmt, den Feuerball durchdringt und die Explosion unterdrückt. In speziellen Fällen werden darüber hinaus Mühlen produziert, die zwecks Materialzuführung nicht komplett geschlossen konstruiert werden. Hier setzt man auf dasselbe Prinzip, um ebenfalls ein hohes Schutzlevel zu erreichen.
Die Sicherheitsexperten installierten insgesamt fünf Löschmittelbehälter. Eine zusätzliche Explosionsentkopplung an der Verbindungsrohrleitung reduziert die Möglichkeit einer Ausbreitung der Explosion in den jeweils benachbarten Anlagenteil. Dabei löst im Ernstfall ein Flammendetektor den Löschmittelbehälter aus und minimiert so die Wahrscheinlichkeit einer Sekundärexplosion. Je nach Anlagengröße und Ausführung werden die Maschinen darüber hinaus durch eine Kombination aus Explosionsunterdrückung und -druckentlastung geschützt. Befinden sich Mühle und Filter in einem größeren Abstand zueinander, ist zudem auch hier eine Explosionsentkopplung der Rohrleitungen sinnvoll.
Ex-Schutz-Konzept individuell auf die Anlage zugeschnitten
Bereits bei der ersten Begehung konnte IEP Technologies seine Kompetenz hinsichtlich konstruktiver Explosionsschutzmaßnahmen unter Beweis stellen. Hering erinnert sich: „Ursprünglich hatten wir geplant, auf eine Explosionsdruckentlastung zu setzen. Schnell stellte sich dann jedoch heraus, dass der notwendige Kanal für eine Entlastung aus dem Raum hinaus nicht realisierbar war. Aus diesem Grund wurde der betreffende Filter ebenfalls mit Löschmittelbehältern versehen, die nun der Explosionsunterdrückung dienen.“
Pallmann erwartete ein Konzept, das individuell auf die speziellen Anlagen zugeschnitten ist und sämtliche Sicherheitsvorgaben erfüllt. IEP Technologies bot solch eine Planung und konnte gleichzeitig durch sein Leistungsspektrum ein Preis-Leistungs-Verhältnis schaffen, das den kundenseitigen Anforderungen voll und ganz gerecht wurde. Und hierzu gehörte nicht nur die Installation völlig neuer Systeme. Auch die Nachrüstung einiger Altanlagen, die bereits im Kundenbetrieb waren, setzten die Experten aus Ratingen um. Ein Wartungsvertrag wurde ebenfalls vereinbart – als Grundstein für die zukünftige Kooperation.
* Kontakt IEP Technologies: Tel. +49-2102-5790-213 Kontakt Pallmann: Tel. +49-6332-802-0
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