Remote I/O-System Ethernet für Ex-gefährdete Prozessanlagen

Redakteur: Gabriele Ilg

Die Ethernet-Vernetzung explosionsgefährdeter Prozessanlagen schreitet voran, bleibt aber aufgrund der sehr komplexen Anforderungen eine Domäne hochspezialisierter Experten, wie beispielsweise R. Stahl.

Firmen zum Thema

Das Remote-I/O-System IS1+ mit Ethernet-Kommunikation und zweitem Hart-Kanal in explosionsgefährdeten Bereichen
Das Remote-I/O-System IS1+ mit Ethernet-Kommunikation und zweitem Hart-Kanal in explosionsgefährdeten Bereichen
(Bild: R. Stahl)

Da die Verwendung von Standard-Ethernet-Komponenten in Zone 1 nicht ohne weiteres möglich ist, hält R. Stahl bescheinigte „Ex e“-­Klemmen für bis zu 1 GBit/s vor. Für die eigensichere Sensor-/Aktorvernetzung zum Leitsystem gibt es mit dem Remote I/O-System „IS1+“ ein Kommunikations-Multitalent, das sowohl Profinet, Profibus DP, Modbus TCP oder Ethernet/IP beherrscht, verspricht R. Stahl.

Der Anschluss in Zone 1 erfolgt mittels „op is“-Lichtwellenleitern, in Zone 2 ist es möglich, für Übertragungswege bis 100 m kostengünstigere CAT-5-Kupferkabel in Zündschutzart „ec“ zu nutzen.

Die digitalen Daten angeschlossener Hart-Feldgeräte werden parallel zur Prozesssteuerung über das Ethernet-Netzwerk im „zweiten Kanal“ übertragen und lassen sich „klassisch“ über FDT/DTM oder „modern“ mittels OPC UA-Mechanismen auswerten.

(ID:46826143)