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Strategische Zusammenarbeit Erneuerbare Rohstoffe für die Kunststoffproduktion: Covestro und Neste bündeln Kräfte

| Redakteur: Alexander Stark

Mit dem Ziel, die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe in der Kunststoffproduktion zu fördern haben Neste und Covestro eine strategische Zusammenarbeit in Europa gestartet.

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Die Zusammenarbeit zwischen Neste und Covestro zielt darauf ab, mehrere tausend Tonnen fossiler Rohstoffe zur Herstellung von Polycarbonaten durch Rohstoffe zu ersetzen.
Die Zusammenarbeit zwischen Neste und Covestro zielt darauf ab, mehrere tausend Tonnen fossiler Rohstoffe zur Herstellung von Polycarbonaten durch Rohstoffe zu ersetzen.
(Bild: Covestro)

Leverkusen – Covestro soll mit Material aus erneuerbaren Quellen beliefert werden, das einen wichtigen Teil der bisher zur Herstellung von Polycarbonaten verwendeten fossilen Rohstoffe ersetzt. Der Hochleistungskunststoff wird zum Beispiel in Autoscheinwerfern, LED-Leuchten, elektronischen und medizinischen Geräten sowie der Automobilverscheibung genutzt.

Kurzfristig zielt die Zusammenarbeit darauf ab, mehrere tausend Tonnen fossiler Rohstoffe zur Herstellung von Polycarbonaten durch Rohstoffe zu ersetzen, die mit erneuerbaren Kohlenwasserstoffen von Neste hergestellt werden. Das Unternehmen produziert diese Kohlenwasserstoffe vollständig aus erneuerbaren Rohstoffen wie Alt- und Rückstandsölen und -fetten. Da das Produkt ein Drop-in-Ersatz für häufig verwendete fossile Rohstoffe in der Polymerproduktion ist, eignet es sich für bestehende Produktionsinfrastrukturen und ermöglicht es Kunden des Leverkusener Partners, nachhaltigere Produkte mit gleichbleibend hoher Qualität mit ihren bestehenden Verfahren herzustellen.

Die Polymer- und Chemieindustrie wird nach Ansicht von Neste-CEO Peter Vanacker eine wichtige Rolle in der Kreislaufwirtschaft und im Kampf gegen den Klimawandel spielen. Aus diesem Grund habe sich das Unternehmen verpflichtet, Vorreiter der Branche wie Covestro auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Künftig wollen beide Unternehmen ihre Partnerschaft auch auf andere Kunststoffarten ausweiten. Zugleich laden sie weitere Akteure entlang der Wertschöpfungsketten zur Zusammenarbeit ein.

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