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Offene Systemarchitektur plus einfaches Datenhandling
Die Energiedaten aus Zählern, Schaltfeldern und Anlagen bilden die Datenbasis für die Energiemengenabrechnung und die Kennwertermittlung. Diese werden z.B. über eine dezentrale Peripherie ET 200 von Siemens gebündelt, per Profibus in das Leitsystem Simatic PCS 7 übertragen und von dort an das Echtzeit-Datenerfassungssystem weitergeleitet.
„Ein wichtiger Aspekt der Entscheidung für B.Data war, dass das System mit seiner vergleichsweise offenen Systemarchitektur einfaches Modellieren, flexible Variablenzuweisung und somit eine praxisgerechte Applikationserstellung bietet“, berichtet Karl Eder. Auch die mobile Datenerfassung von B.Data für die Unterstützung der manuellen Zählerablesung war ein wichtiger Punkt, der für diese Lösung sprach.
Die B.Data-Server und -Clients sind auf der Büroebene miteinander vernetzt, was zeigt, dass diese Lösung oberhalb der Leit- und Visualisierungsebene läuft. Für den Informationsaustausch mit den Anlagenbetreibern am Standort Lenzing sowie für einen globalen Einsatz wurde das Web-Servermodul von B.Data eingeführt. Damit lässt sich der B.Data-Viewer über einen Standard-Internetbrowser im werksübergreifenden Intranet nutzen. „Solche Features unterstreichen den Komfortcharakter dieser Lösung und helfen uns als Global Player“, kommentiert Gottfried Rosenauer.
Mit B.Data ist eine unternehmensweite Transparenz auf Kostenstellenbasis möglich. Das war den Spezialisten bei Lenzing ebenfalls wichtig. Denn im Werk gibt es 540 Verrechnungspositionen, denen der Energieverbrauch eindeutig zugeordnet werden muss.
Jede Verrechnungsposition besteht aus einer Kostenstelle plus der Leistungsart, wobei einer Kostenstelle mehrere Leistungsarten zugeordnet sein können. Durch die nunmehr mögliche detaillierte Betrachtungsweise lassen sich Optimierungspotenziale schneller erkennen und schaffen die Grundlage zur Bildung neuer Kennzahlen“, begründet Wolfgang Hemetsberger.
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