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Jahresbilanz Endress+Hauser

Endress+Hauser übertrifft die Erwartungen 2011

| Redakteur: Matthias Back

Monique Juillerat, Corporate Director Public Relations von Endress+Hauser bei der Präsentation der Jahresbilanz 2011.
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Monique Juillerat, Corporate Director Public Relations von Endress+Hauser bei der Präsentation der Jahresbilanz 2011. (Bild: Endress+Hauser)

Ein überraschend starker Geschäftsverlauf 2011 sorgte für strahlende Gesichter beim MSR-Spezialisten Endress+Hauser. Mit neuen Bestmarken bei Umsatz, Beschäftigung und Gewinn wurden die Erwartungen gegenüber dem Vorjahr weit übertroffen. Für das laufende Jahr erwartet die Firmengruppe mit Sitz im schweizerischen Reinach solides Wachstum.

Basel/Schweiz - Firmenchef Klaus Endress machte bei der Präsentation der Bilanz in Basel kein Geheimnis daraus, dass er von der guten Entwicklung positiv überrascht war. Die Staatsschuldenkrise in Europa und die daraus resultierenden Währungsturbulenzen, aber auch die Naturkatastrophen in Asien mit Engpässen bei elektronischen Bauteilen hätten das Unternehmen gefordert. „Dennoch konnten wir gut abgestützt über Regionen und Branchen wachsen“ so Endress wörtlich. Endress+Hauser steigerte den Umsatz um 16 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Amerika zeigte noch größere Dynamik als Asien, doch auch in Europa wuchsen die Verkäufe zweistellig. Lediglich Afrika und der Nahe Osten blieben aufgrund von politischen Unruhen hinter den Erwartungen zurück.

Starke Treiber beflügeln die Entwicklung

Michael Ziesemer, Stellvertreter des CEO und verantwortlich für den Vertrieb, sieht hinter den erfolgreichen Geschäftszahlen „starke Treiber“ – globale Megatrends wie die Nachfrage nach Energie und Ressourcen oder die Notwendigkeit von Energieeffizienz und Umweltschutz. Die höchsten Zuwächse erzielte Endress+Hauser in der Öl- und Gasindustrie. Der Rahmenvertrag mit dem Energiekonzern Shell zeigt, dass sich das Unternehmen als Lieferant in der Branche etabliert hat. Stark entwickelten sich die Verkäufe in der chemischen Industrie, gefolgt von der Kraftwerkstechnik, der Lebensmittelbranche, der Grundstoffindustrie, den Life Sciences sowie dem Wasser- und Abwassersektor.

Wachstum schafft neue Stellen auch in Europa

Mit dem kräftigen Umsatzwachstum ging ein starker Beschäftigungsaufbau einher. 9.414 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählte die Firmengruppe Ende 2011, 820 mehr als vor Jahresfrist (plus 10 Prozent). 474 dieser Stellen wurden in Europa geschaffen, davon 297 in der deutsch-französisch-schweizerischen Region um Basel, in der die beiden größten Produktionsstätten, mehrere Gruppengesellschaften sowie die Holding angesiedelt sind.

Hohe Auslastung lässt Gewinn steigen

Die gute Auslastung der Werke schlug sich in hoher Produktivität nieder. Das Betriebsergebnis stieg um 32 Prozent auf 247 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern sogar um 46 Prozent auf 243 Millionen Euro. Starke Wechselkursschwankungen prägten das Jahr. Zwar gab der Euro gegenüber dem Schweizer Franken im Schnitt um 10 Prozent nach. Zum Stichtag am Jahresende aber lag der Kurs nur 2,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor – die Auswirkungen auf das Finanzergebnis waren im Unterschied zu 2010 deshalb gering.

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