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Neue Wireless-Komponenten Emerson stellt in Rijswijk neue Komponenten für die Prozessautomatisierung vor

Redakteur: Frank Jablonski

Den Menschen in den Vordergund stellte Emerson bei der Neuentwicklung gleich mehrerer Produkte für die Prozessautomatisierung. Einige pragmatische Lösungen befinden sich darunter - fast schon selbstverständlich sind auch neue Wireless-Ansätze dabei.

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Peter Zornio, Chief Strategic Officer bei Emerson Process Management, stellt bei allen Neu-Entwicklungen den Mensch in das Zentrum der Überlegungen. Erste Auswirkungen hat das bereits durch neue Produkte mit intuitiv zu bedienenden Nutzoberflächen.
Peter Zornio, Chief Strategic Officer bei Emerson Process Management, stellt bei allen Neu-Entwicklungen den Mensch in das Zentrum der Überlegungen. Erste Auswirkungen hat das bereits durch neue Produkte mit intuitiv zu bedienenden Nutzoberflächen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Rijswijk, Niederlande - Emerson Process Management geht mit einem neuen Europachef in das Rennen um die Kunden nach der Wirtschaftskrise. Bob Sharp, bisher Präsident von Emersons Rosemount Level & Marine Division im schwedischen Göteborg stellt hierzu an seinem dritten Tag in der neuen Funktion verschiedene Emerson-Neuheiten im niederländischen Rijswijk vor. Um Neuentwicklungen nicht unkoordiniert aus den einzelnen Divisionen in den Markt zu tragen, sondern sie unternehmensweit den heutigen Trends und Anforderungen anzupassen, hat Emerson vor fünf Jahren das Human Centered Design Institute (HDCI) gegründet.

„Trends, auf die wir mit dem HDCI reagieren, sind vor allem die demographische Entwicklung der Bevölkerungen und die geographische Verteilung der neuen Anlagen. So hat auch die Society of Petroleum Engineers ermittelt, dass im Bereich der Projektierung etwa 40% der Fachkräfte im Laufe dieses Jahres (ab März 2009) in den Ruhestand versetzt werden. „Ein weiterer Trend, den wir bei der Entwicklung unserer Produkte zu berücksichten versuchen, ist der zunehmende Verbund-Gedanke. Immer häufiger werden Petrochemie-Anlagen zum Ausnutzen positiver Synergieeffekte als ganze Komplexe geplant, allerdings mit einem wachsenden Aufwand was den Betrieb angeht. Ich nenne das den „Productivity Paradox“ unserer Industrie.“, sagt Sharp. Das Ziel nun, das das Design Institute erfüllen soll, vergleicht er mit dem Fahren eines Autos, hier wolle kein Fahrer lange über die Funktion oder Arbeitsweise einer Bremse nachdenken, sondern sie im Falle eines Falles einfach benutzen. Das gleich gelte für die Emerson-Produkte, die Anwender möglichst intuitiv bedienen können sollten.

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(Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie mit Wireless Projektierungszeit gespart wurde.)

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