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Mit Wireless Projektierungszeit einsparen
Gleichgültig, ob eine Anlage auf der grünen Wiese geplant wird oder eine Migration ansteht, es steckt immer ein kosten- und zeitintensives Automatisierungsprojekt dahinter. Eine Situation, die sich wohl auch in nächster Zeit nicht ändern wird, zumal gerade im Bereich der Automatisierung mit kontinuierlich neuen Produkten und Technologien die Komplexität auch aus Richtung der Zulieferer aufrecht gehalten wird. Peter Zornio, Chef-Stratege bei Emerson Process Management, beschreibt den Emerson-Ansatz so: „Die Produktivität eines Projektes zu erhöhen, fängt unserer Meinung nach damit an, dass Informationen über die Arbeit und die Projekt-Mitarbeiter bekannt sind. Das stellt den Menschen - wie der Name schon ausdrückt - im Human Centered Design in den Mittelpunkt.“ Konkret vorstellen muss man sich den Emerson-Ansatz so, dass ein „Stakeholder Map“ angelegt wird, das die Aktivitäten, Aufgaben und Interaktionen aller am Projekt Beteiligter visualisiert. Diese Einblicke dienen als Richtlinie für das Design von Bedienschnittstellen und Produktentwicklung.
Eines der ersten Projekte, das die HCDI durchlaufen hat, war das Thema Wireless, wie Zornio betont. In diesem Zusammenhang haben die Wissenschaftler und Designer gemeinsam mit den Automatisierungsexperten erneut die klassische Automatisierung der Punkt-zu-Punkt-Verkabelung und die moderne Feldbusverkabelung analysiert und hier deutliches Verbesserungspotenzial bei Einsatz der Wireless-Technologie ermittelt. Wireless-Geräte werden meist additiv in die bestehende Automatisierungsumgebung eingebracht. Mehr Zeit und Kostenersparnis könnte jedoch über das Ersetzen der Verkabelung durch Wireless-Kommunikation erreicht werden. „Dies gilt vor allem bei Neubauten“, betont Zornio und beschreibt den neuen Ansatz der DeltaV-Serie von Emerson: „Wir nennen die neue Vorgehensweise „I/O on demand“. Hiernach entscheidet jeder Anwender flexibel, welche Art von Lösung zum Einsatz kommt: Wireless, Foundation Feldbus, Hart, AI, AO, DI, DO, DP, T/C oder RTD. Der Anwender bestimmt außerdem den Zeitpunkt ihres Einsatzes, beispielsweise für Änderungen zu einem späten Zeitpunkt im Projektzyklus, während der Inbetriebnahme, während des laufenden Betriebs oder in temporären Installationen, sowie den Einsatzort der I/O, beispielsweise in einem Geräteraum, an externen Standorten, in Ex-Bereichen, in Sicherheitssystemen oder unter extremen Umgebungsbedingungen. „Die DeltaV S-Serie bietet diese Entscheidungsfreiheit für I/O und eine einfache Implementierung“, sagt Zornio.
(Auf der nächsten Seite finden Sie eine Bewertung der Einsparungen mit Wireless.)
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