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SPS/IPC/Drives 2008 Elektrische Automatisierungsbranche blickt optimistisch in die Zukunft

Redakteur: Marion Henig

Vom 25. bis 27. November zeigten 1 386 Unternehmen auf der SPS/IPC/Drives in Nürnberg ihr Know-how. Die Branche gab sich in Nürnberg gutgelaunt, denn die elektronische Automatisierung verzeichnet im laufenden Jahr steigende Umsätze.

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Auf der SPS/IPC/Drives verschaffen sich die Besucher den Durchblick im Automatisierungsdschungel. Bild: Mesago
Auf der SPS/IPC/Drives verschaffen sich die Besucher den Durchblick im Automatisierungsdschungel. Bild: Mesago
( Archiv: Vogel Business Media )

Nürnberg – Die deutschen Unternehmen der elektrischen Automatisierungstechnik vermeldeten neun Prozent Umsatzwachstum auf 42,8 Milliarden Euro im Jahr 2007. In den ersten drei Quartalen 2008 ist der Umsatz weiter gestiegen. „Alles spricht dafür, dass diese Entwicklung anhält, so dass wir bis zum Jahresende 2008 fünf bis sechs Prozent Wachstum erwarten“, so Roland Bent, Mitglied des Vorstands des ZVEI-Fachverbands Automation anlässlich SPS/IPC/Drives in Nürnberg. Für das kommende Jahr prognostiziert Bent ebenfalls Wachstum, wenn auch mit zwei bis vier Prozent bis Jahresende weniger dynamisch. Weiter positiv entwickelt hat sich auch der Arbeitsmarkt. Nach einem Anstieg um 7,3 Prozent im Jahr 2007 wuchs die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse im laufenden Jahr um weitere 3,7 Prozent auf nunmehr knapp 235 000. Die elektrische Automatisierungsindustrie hat damit in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 rund 8 000 Arbeitsplätze geschaffen.

Derlei optimistische präsentierte sich die Branche auf der SPS/IPC/Drives vom 25. bis 27. November in Nürnberg. Über 48 000 Fachbesucher könnten sich hier über die Neuentwicklungen und Trends der elektrischen Automatisierung informieren.

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Das Thema Nachhaltigkeit steht für Roland Bent, Geschäftsführer von Phoenix Contact, derzeit im Zentrum des Interesses. Hintergrund ist das steile Wachstum der letzten Jahre: So konnte er im letzten Jahr ein Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro verbuchen. Der stärkere Fokus auf das nachhaltiges Wachstum spiegelt sich denn auch in erhöhten Ausgaben für Forschung und Entwicklung wieder und einer bei Phoenix Contact nie dagewesenen Fülle an neuen Produkten. „Wir gehen mit 2600 neuen Produkten in das nächste Jahr. Da ist uns auch nicht bange vor einer kommenden Abschwungphase.“ Bent betont, dass Phoenix Contact ein ingenieurgetriebenes Unternehmen sein und spricht das Beispiel Security bei Internet-Applikationen an. Die Sensibilität der Phoenix-Kunden steige hier in letzter Zeit deutlich. So wurde im Frühjahr bereits Innominate Security Technology übernommen, die mit 20 Mitarbeitern Security in die Hardware von Phoenix Contact implementieren. Wichtiges Thema im nächsten Jahr wird für das Unternehmen zudem Energie-Management sein.

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