Sterilberstscheiben Drucksicherung für Sterilbereiche

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Für Anwendungsbereiche mit hohen hygienischen Anforderungen oder strengen Richtlinien bietet Bormann & Neupert sterile Ausführungen von Umkehrberstscheiben.

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(Bild: Bormann & Neupert)

Erreicht der Systemdruck einen gewählten Berstdruck, spricht die Sicherung an – mit einer Auslösetoleranz von etwa 5 %. Bei allen Varianten ist zudem der dauerhafte Anlagenbetrieb bis 95 % des minimalen Berstdrucks möglich.

Die Sterilberstscheiben werden aus Edelstahl 316 SS, 316L SS oder 1.4435 gefertigt. Polierte Metalloberflächen und Rautiefen von 0,2 bis 0,4 µm gewährleisten hohe Sauberkeit. Optional stehen auch andere Materialien oder Kunststoffbeschichtungen mit PTFE oder FEP für bessere Antihafteigenschaften und höhere chemische Beständigkeit zur Verfügung.

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Die integrierten flexiblen Sterildichtungen – z.B. aus Silikon oder EPDM – sind ebenfalls in Lebensmittelqualität ausgeführt und haben eine FDA-Zulassung. Darüber hinaus sind die Berstscheiben so konstruiert, dass der Totraum zwischen Scheibe und Clampverbindung minimal ist.

Abhängig vom Material für Berstscheibe und Dichtung eignen sich die Drucksicherungen für Prozesstemperaturen von unter –50 bis über 230 °C. Allen Einbauvarianten haben die Kennzeichnung nach EN ISO 4126 und DGRL 97/23/EG sowie nach CEN-Norm mit dem minimalen und maximalen Berstdruck.

ACHEMA: Halle 8.0; Stand A46

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