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Digitalisierung im Mittelstand Digitale Transformation benötigt bessere Zusammenarbeit

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Siemens sieht neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen als Schlüssel für die digitale Transformation. Bei einer Konferenz hat sich das Unternehmen jetzt über die Perspektiven von Industrie 4.0 im Mittelstand ausgetauscht. An den technischen Voraussetzungen wird es laut Siemens nicht scheitern.

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Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, beim „Forum Deutscher Mittelstand“ in Stuttgart
Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, beim „Forum Deutscher Mittelstand“ in Stuttgart
(Bild: www.siemens.com/press)

Stuttgart – Siemens setzt zur Umsetzung von Industrie 4.0 auf eine noch intensivere Kooperation mit mittelständischen Unternehmen. „Dazu bedarf es einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Firmen unterschiedlicher Größe – vom Start-up über Mittelständler bis hin zu Großkonzernen“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands von Siemens, beim „Forum Deutscher Mittelstand“ in Stuttgart. Im Rahmen der Konferenz diskutierten Vertreter zahlreicher namhafter deutscher Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau über Strategien für die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands.

„Die erfolgreiche digitale Transformation des Mittelstands erfordert strategische Entscheidungen durch das oberste Management, und zwar auf zwei Ebenen: Sie müssen ihr Portfolio auf Industrie 4.0 ausrichten und ihre internen Prozesse weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter“, so Helmrich weiter. So sollten Unternehmen neue Lösungen, digitale Services und Geschäftsmodelle anbieten, zum Beispiel „pay per use“-Modelle beim Vertrieb von Maschinen und Anlagen.

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Kürzere Entwicklungszeiten dank digitaler Transformation

Die technischen Voraussetzungen für die digitale Transformation sind zum Beispiel mit dem Digital-Enterprise-Angebot von Siemens geschaffen. Dieses können Unternehmen jeder Größe und Branche mit überschaubaren, schrittweise ansteigenden Investitionskosten nutzen. Dadurch können sie schon heute höhere Flexibilität, kürzere Time-to-Market, größere Effizienz und bessere Qualität erzielen. Siemens zufolge gibt es konkrete Einsatzbeispiele bei Kunden, die zeigen, dass sich damit etwa Produkte, Maschinen und Anlagen in bis zu 30 % kürzerer Zeit entwickeln lassen. Die Produktionseffizienz und Produktivität kann um bis zu ein Viertel gesteigert werden.

Eine bereits verfügbare Plattform für digitale Lösungen ist Mindsphere – das offene, cloudbasierte IoT-Betriebssystem von Siemens –, das Unternehmen Wettbewerbsvorteile durch Datenanalysen ermöglicht. Anwender können Mindsphere mit geringen Investitionen implementieren und entsprechend ihren Anforderungen skalieren. Als Beispiel für neue Kooperationsformen nannte Helmrich in diesem Zusammenhang die im Januar 2018 gegründete Nutzerorganisation „Mindsphere World“, die derzeit über 50 Mitglieder (in Deutschland und Italien) umfasst. Sie hat das Ziel, das Ökosystem rund um MindSphere weltweit auszubauen. Der Verein unterstützt die einzelnen Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen auf der Plattform sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft. „Ich bin überzeugt: Solche Kooperationen sind der Schlüssel zum Erfolg von Industrie 4.0“, so Helmrich.

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