Ebro Armaturen geht bei der Digitalisierung von Armaturen innovative Wege und bietet mit dem neuen Modul „Ebro Smart Box Unit SBU IO-Link“ umfangreiche Überwachungs- und Dokumentationsfunktionen an.
Ebro SBU IO-Link wird komplett anschlussfertig geliefert. Anlagenseitig sind keine weiteren Montagemaßnahmen notwendig.
(Bild: Ebro Armaturen)
Das Modul fügt sich laut Hersteller nahtlos in vorhandene digitale und analoge Anlagen- und Prozessteuerungen ein und kann per IO-Link, Bluetooth oder andere standardisierte Schnittstellen in die Anlagen- und Prozesssteuerung eingebunden werden. Der Anwender hat die relevanten Parameter jederzeit im Blick, kann Betriebszustände digitalisiert erfassen und hierdurch automatisiert Probleme frühzeitig erkennen. So können Ausfälle verhindert und die Prozesssicherheit erhöht werden.
In der Kombination aus Armatur, Antrieb und Sensorik erhalte der Kunde ein optimal aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket, das eine hohe Betriebssicherheit durch Störungsüberwachung gewährleistet, verspricht Ebro. Die Smart Box biete aber noch mehr: IO-Link ermöglicht die problemlose Einbindung in ein vorhandenes Netzwerk, die Montage erfolgt per Plug & Play, sodass die Ansteuerung bzw. Rückmeldung besonders einfach zu handhaben ist.
Bildergalerie
Der Blick in die Armatur
SBU IO-Link kann sowohl an händisch betätigten Armaturen (Rasthebel oder Getriebe) als auch an pneumatischen Antrieben verwendet werden. Statt nur auf die Armatur zu schauen, ermöglicht das Modul einen Blick in die Armatur. Über integrierte Sensoren erfasst sie die wichtigsten Parameter der Armatur, die kontinuierlich dokumentiert und überwacht werden können. Dazu zählt für die Überwachung der Endlage ein zuverlässiger Hall-Sensor, dessen Endlage und Empfindlichkeit elektronisch einstellbar sind.
Auch Ereignisse wie Druckschläge, Anlagenvibrationen und Störungen können erfasst werden. Ein Sensor für die Umgebungs- bzw. Gerätetemperatur ist integriert. Abweichungen in den voreingestellten Werten kann die SBU IO-Link anhand elf vordefinierter Meldungen ausgeben. Sie reichen von der Gerätestörung über das Unter- bzw. Überschreiten der Gerätetemperatur, Laufzeitüber- bzw. -unterschreiten für das „Öffnen“ und „Schließen“ der Klappe, Grenzwerte für Schaltzyklenzähler bis hin zur Aktivierung des Bluetooth-Moduls. Die Bluetooth-Schnittstelle erlaubt in Verbindung mit der App „Ebro Connect“ auch im laufenden Betrieb jederzeit den Zugriff zur detaillierten Statusüberwachung und Parametrierung.
Zusätzlich zu den integrierten Sensoren verfügt die Elektronik über zwei analoge und zwei digitale Prozesseingänge. Über sie kann der Kunde verschiedene externe Sensoren (z. B. Füllstand, Durchfluss, Druck) an das Modul anschließen, und diese Werte über IO-Link abrufen. Dies spart Verdrahtungsaufwand und SPS Signaleingänge.
Auch die optische Signalisierung der verschiedenen Betriebszustände wurde optimiert. So besitzt die neue SBU IO-Link auf der Oberseite zusätzlich zum gewohnten Stellungsanzeiger gut sichtbare LEDs. Deren Farbtöne können verschiedenen Betriebszuständen zugewiesen werden. Das robuste Aluminium-Case schützt die Elektronik bei Transport, Montage und im laufenden Betrieb. Es erfüllt die Schutzklassen IP65/67/68.
Plug & Play
Die SBU IO-Link wird komplett anschlussfertig geliefert. Anlagenseitig sind keine weiteren Montagemaßnahmen notwendig. Inbetriebnahme und Konfiguration können durch die Programmierung via IO-Link oder per Bluetooth über die EBRO Connect App erfolgen. Kundenspezifische Vorkonfigurationen sind ebenfalls möglich.
„Das Ebro SBU IO-Link ist der erste Schritt zum Digital Valve Management. Es ermöglicht eine umfassende Datenerfassung direkt an der Armatur und den Datentransfer zu verschiedensten Schnittstellen.
Matthias Jortzik, Leiter Armaturen Automation bei Ebro
Die SBU IO-Link ist IIoT-Ready. Mit IO-Link, Bluetooth LE und der sicheren Datenübertragung mit Standardprotokollen nutzt sie zukunftssichere Kommunikationsschnittstellen. Ein IO-Link Master ermöglicht die Datenanbindung an beliebige übergeordnete Feldbusse, wie zum Beispiel Profinet, EthernetIP, CAN oder Devicenet. So kann das Modul ganz einfach in die Anlagen- und Prozesssteuerung eingebunden werden. Die aktuellen Werte sowie Analysen lassen sich mit Hilfe einer Monitoring Software im Automatisierungssystem grafisch darstellen, sodass Störungen oder Abweichungen von Standardwerten schnell erkennbar sind.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.