Kreiselpumpen Die universellen Einsatzmöglichkeiten von Kreiselpumpen

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Zur Förderung von niederviskosen Flüssigkeiten sind Kreiselpumpen die am häufigsten eingesetzte Pumpenbauart. Doch was ist bei ihrer Auswahl und dem Einsatz zu beachten? Und wo stoßen Kreiselpumpen an ihre Grenzen? Dies erfahren Sie auf dem 10. PROCESS-Pumpenforum am 23./24. Oktober 2012 in Würzburg. Referent ist Dr. Thomas Herbers von Klaus Union.

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Die innovativen Magnetkupplungs-Prozesspumpen von Klaus Union sind prädestiniert für die Förderung umweltkritischer, korrosiver und hochreiner Medien.
Die innovativen Magnetkupplungs-Prozesspumpen von Klaus Union sind prädestiniert für die Förderung umweltkritischer, korrosiver und hochreiner Medien.
(Bild: Klaus Union)

Die wesentlichen Vorteile von Kreiselpumpen sind die einfache und kompakte Bauweise, das stetige Förderverhalten und die relativ hohe Drehzahl, die einen Direktantrieb durch einen Norm-Elektromotor gestattet. Die wichtigsten drei Einsatzbereiche von Kreiselpumpen sind der Wasser- bzw. Abwasserbereich, die chemische Industrie sowie Raffinerieanwendungen. Technische Anforderungen und Leistungen bzw. Abmessungen sind für diese Hauptanwendungsbereiche genormt.

Abhängig von den Förderdaten und der Förderflüssigkeit kommen unterschiedliche Bauarten und Hydrauliken zum Einsatz. Die Laufradform (radial, diagonal, axial) hängt ab von der spezifischen Drehzahl, einer Kennzahl, die die Förderhöhe und die Fördermenge miteinander in Beziehung setzt. Je nach geforderter Förderhöhe bzw. Fördermenge werden ein- oder mehrstufige bzw. ein- oder doppelflutige Hydrauliken verwendet.

Kreiselpumpen werden in der Regel horizontal mit dem Antriebsmotor auf eine gemeinsame Grundplatte aufgestellt. In der sogenannten Lagerstuhlausführung ist die Pumpe über eine elastische Kupplung mit dem Antriebsmotor verbunden. Für kleinere Aggregate kommt aber auch häufig die Blockausführung zum Einsatz. Hier ist der Motor direkt an die Pumpe geflanscht. Weitere Installationsarten von Kreiselpumpen sind die Inline-Installation, bei der die Pumpe direkt in die Rohrleitung eingebaut wird, und die vertikale Aufstellung.

Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl und dem Einsatz von Kreiselpumpen ist die Abdichtung der rotierenden Welle zur Atmosphäre. Es gibt je nach Anforderungen an die Dichtheit unterschiedliche Ausführungen. Die Bandbreite reicht von einer Stopfbuchspackung für leichte Anwendungsfälle in der Wasser- und Abwassertechnik über Gleitringdichtungen bis hin zu den wellendichtungslosen Abdichtungen für die Chemie und Petrochemie.

Einen ausführlichen Überblick über die universellen Einsatzmöglichkeiten von Kreiselpumpen, was für den optimalen Einsatz zu beachten ist und wo die Einsatzgrenzen liegen, erhalten Sie auf dem 10. PROCESS-Pumpenforum am 23./24. Oktober 2012 in Würzburg.

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