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Druckminderer

Die Armatur für technische Gase

| Redakteur: Dominik Stephan

„Einbauen und vergessen“: Langlebige und robuste C31-Dom-Druckminderer von IMI Precision Engineering, einem führenden Anbieter im Bereich der Antriebs- und Fluidtechnik, haben sich in der Praxis z.B. bei der Versorgung mit technischen Gasen im Hochdruckbereich bewährt und sind besonders wartungsarm. Der Folgeprozess soll so selbst bei differierenden Durchflussmengen jederzeit bestmöglich kontrolliert werden.

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IMI Norgren-Dom-Druckminderer der Serie C31 haben sich vielfach in der Praxis bewährt
IMI Norgren-Dom-Druckminderer der Serie C31 haben sich vielfach in der Praxis bewährt
(Bild: Niels Stappenbeck/IMI)

Dom-Druckminderer der Serie C31 arbeiten mithilfe eines internen Steuerdrucks, der sich individuell einspeisen lässt. Dieser Steuerdruck kann wahlweise über zwei bereits integrierte Nadelventile aus der Vordruckleitung entnommen oder aber extern in den Dom eingelassen werden. Durch eine Membran, die als Trennung zwischen Domvolumen und Ausgangsbereich des Reglers fungiert, entsteht eine Druckwaage. Da der Eingangsdruck aufgrund der Kompensation nahezu keine Kraft auf den Ventilkegel ausübt, ist der Ausgangsdruck weitestgehend unabhängig von möglichen Druckschwankungen am Eingang.

Die nachfolgende Anwendung läuft daher unter optimalen Arbeitsbedingungen ab. Eine externe Ansteuerung des Domdrucks ist mithilfe von manuellen Federdruckminderern, einem sogenannten Eigensteuersystem, möglich. Dadurch ergibt sich eine bessere Temperaturkompensation bei wechselnden Umweltverhältnissen, außerdem besteht die Möglichkeit, den Ausgangsdruck schnell zu verändern. Auch Proportional-Magnetventile eignen sich zur externen Ansteuerung. Mit diesen lässt sich ein Regelkreis realisieren, über den eine Fernsteuerung der Dom-Druckminderer beziehungsweise die Bedienung über eine Kontrollwarte erfolgen kann.

C31 Dom-Druckminderer sind in der Nennweite DN 25 mit BSP-Anschluss G1-Zoll in Messingausführung erhältlich und können für alle werkstoffgeeigneten Gase und Flüssigkeiten verwendet werden. Als Standard-Dichtmaterialien stehen NBR, FPM und EPDM zur Verfügung. Eingangsdrücke bis zu 100 bar sind möglich. Um eine optimale Regelgenauigkeit des Ausgangsdrucks zu erreichen, gibt es je eine Nieder- und eine Hochdruckvariante für die Bereiche 0,1 bis 5 bar und 0,5 bis 70 bar. Die Spanne der Medien- und Umgebungstemperaturen reicht von -30 bis +130 Grad Celsius. Einschraubflansche in den Druckstufen PN 40, 63 und 100 erweitern das Einsatzgebiet der C31-Serie noch.

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