Anbieter zum Thema
Durch die Berechnungen nach DIN EN 1591-1 kann festgestellt werden, dass unter Einsatz der harten Dichtungen bei der Flanschverbindung nicht die mindestens notwendige Flächenpressung über die Schrauben aufgebracht werden kann, um bei erhöhter Temperatur eine Dichtheit zu gewähren. Ebenfalls kann durch die Berechnung nachgewiesen werden, dass bei Einsatz der neuen Dichtungen ein anderes Anzugsmoment gewählt werden muss, um eine Verjüngung des Medienraumes durch ein Hineinwachsen der Dichtung an der Flanschverbindung zu verhindern. Zusätzlich können die Montagemitarbeiter auch von Garlock nach DIN EN 1591-4 geschult werden, sodass zeitgleich eine qualifizierte Montage gewährleistet werden kann.
„Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Kosten der Berechnungen durch eine wesentlich erhöhte Anlagenverfügbarkeit und reduzierte Wartungskosten bei weitem aufgewogen werden können. Bei Anlagen, welche bereits eine hohe Verfügbarkeit haben, kann so zudem der Produktverlust minimiert und die Sicherheit erhöht werden“, so Kulessa. Mit seiner Teilnahme an Normungsausschüssen des DIN ist er zudem in die zukünftig kommenden Regelungen eingebunden. „Hier ist zwar derzeit eine Berechnung auch auf Europäischer Ebene nicht zwingend erforderlich, wird sich jedoch durch die hohen Synergie-Effekte der Berechnungen durchsetzen“, so seine Meinung.
Übersicht Dichtungen
Dichten will gelernt sein
* Der Autor ist Anwendungstechniker bei Garlock. Kontakt: Tel. +49-2131-349-0
(ID:42518467)