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Erneuerbare Wasserstoffproduktion Dänemark plant großangelegten Elektrolyseur für Wasserstoffversorgung

| Redakteur: MA Alexander Stark

Everfuel hat von der dänischen Energieagentur einen Zuschuss von über sechs Millionen Euro zugeteilt bekommen. Das Geld ist für das Projekt Hy Synergy bestimmt, das die Errichtung einer großangelegten auf Elektrolyse basierenden Wasserstoff-Produktionsanlage an der Raffinerie von Shell im dänischen Fredericia zum Ziel hat.

Die Wasserstoff-Produktionsanlage soll an der Raffinerie von Shell im dänischen Fredericia entstehen.
Die Wasserstoff-Produktionsanlage soll an der Raffinerie von Shell im dänischen Fredericia entstehen.
(Bild: Shell)

Oslo/Norwegen – Die dänische Energieagentur hat einen Zuschuss von über sechs Millionen Euro für die Entwicklung der Wasserstoffproduktionsanlage Hy Synergy in Fredericia, Dänemark, erteilt. Everfuel wird der Eigentümer und Betreiber der Wasserstoffproduktionsanlage sein, während Shell der Hauptabnehmer von Wasserstoff des Elektrolyseurs sein wird. Everfuel wird darüber hinaus Wasserstoffspeicher und Ladestationen für Wasserstoff-Trailer installieren sowie Wasserstoff-Trailer betreiben, um die Wasserstoffversorgung in Dänemark zu gewährleisten.

Nel arbeitet seit zwei Jahren an diesem Projekt und. Die Anlage soll nach den Worten von CEO Jon André Løkke das Rückgrat für die erneuerbare Wasserstoffversorgung in Dänemark bilden, sowohl für die Raffinerie selbst als auch für die leichten und hochleistungsfähigen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge in der Gegend.

Die beteiligten Unternehmen wollen sich weiterhin für die mit dem Projekt verbundenen Genehmigungen und Vereinbarungen bemühen und planen, in der ersten Hälfte 2020 weitere Details über das Projekt zu liefern. Die Anfangskapazität des Elektrolyseurs wird 20 MW betragen, während der Standort Fredericia eine Kapazitätssteigerung von bis zu 1 GW bewältigen kann.

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