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Rohrbündelwärmetauscher in Verdichtern Cool kombiniert – Flexibel Kühlen mit Rohrbündelwärmetauschern

| Autor / Redakteur: Martin Schneweis / Wolfgang Ernhofer

Standard-Öl-Wasserkühler können zur Kühlung von Hydraulikanlagen, Getrieben oder Verdichtern eingesetzt werden. Ein spezielles Rohrbündel mit Aluminiumlamellen auf Kupfer-Nickelrohren vergrößert die Wärmeübergangsfläche erheblich und sorgt für einen effektiveren Betrieb.

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In seinen Schraubenverdichtern werden die BNZ Wärmetauscher sowohl zum Kühlen der verdichteten Luft als auch für die Rückkühlung des Verdichteröls eingesetzt.
In seinen Schraubenverdichtern werden die BNZ Wärmetauscher sowohl zum Kühlen der verdichteten Luft als auch für die Rückkühlung des Verdichteröls eingesetzt.
(Bild: R+L Hydraulics)

Rohrbündelwärmetauscher werden in vielen Bereichen zur Kühlung eingesetzt. Durch geeignete Konstruktion und Materialwahl können sie gut an die jeweilige Anwendung angepasst werden. Neben Einzel- und Sonderanfertigungen sind mittlerweile auch zahlreiche Standardbauformen entwickelt worden, die sich an den Anforderungen bestimmter Anwendungen orientieren.

Einer dieser Standardkühler ist der Öl-Wasserkühler BNZ von R+L Hydraulics, der insbesondere im Bereich Ölhydraulik und Schmiertechnik zur Kühlung von Hydraulikanlagen, Getrieben oder Verdichtern eingesetzt wird. Die Kühler sind flexibel und auch für den Einsatz mit Seewasser geeignet, wie am Beispiel eines Schraubenverdichters in der Offshore-Industrie gezeigt werden soll.

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Wärmeübergangsfläche durch Lamellen vergrößern

Der Öl-Wasserkühler BNZ der Marke New Cool hat Alu-Lamellen und ein festes Rohrbündel, was eine Vervielfachung der Kühloberfläche bewirkt. Die Öl-Wasserkühler zeichnen sich durch eine kompakte, robuste Bauweise, integrierte Messpunkte und geringe Druckverluste aus. Bei einem maximalen Volumenstrom von 850 l/min können mit ihnen bis zu 500 kW Kühlleistung erreicht werden.

Das Besondere am BNZ ist das Rohrbündel. Bei der Herstellung werden zunächst auf einen Rohrsatz aus Kupfer-Nickelrohren dünne Lamellen aus Aluminium aufgefädelt. Anschließend werden die Rohre in einem Expander aufgeweitet, sodass eine stoffschlüssige Verbindung zwischen den Rohren und den Aluminiumlamellen entsteht. Dadurch wird die Wärmeübergangsfläche um ein, im Vergleich zu einem einfachen Rohrbündel, Vielfaches vergrößert. Außerdem entstehen in den Spalten zwischen den Aluminiumlamellen starke Turbulenzen, die wiederum den Wärmeübergang verbessern.

Die offenen Rohrenden werden schließlich in die Rohrböden des Kühlpaketes eingerollt, sodass auch hier eine dichte, stoffschlüssige Verbindung entsteht. Durch entsprechende Ein- und Auslassdeckel lassen sich aus den Kühlpaketen Ein- und Mehrwegekühler fertigen.

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