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China Market Insider Chinas Regierung verschärft Kontrolle von VOC

| Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Das chinesische Umweltministerium in Peking hat den „Aktionsplan 2020 zur Kontrolle von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC)” erlassen. Der von Präsident Xi Jinping persönlich ausgerufene „Kampf für einen blauen Himmel” sei nun in seiner entscheidenden Phase, berichtete die chinesische Chemiezeitung Zhongguo Huagong Bao.

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Eine ganze Reihe von strengeren Standards und Vorschriften treten in Kraft, und Verstöße sollen schon ab Juli bestraft werden, heißt es in den verschärften Umweltbestimmungen der chinesischen Regierung. Der Fokus der Anstrengungen liegt auf der Eindämmung von schädlichen oder giftigen VOC in der chemischen, und petrochemischen Industrie, bei Herstellern von Industrielacken, in den Bereichen Verpackung und Druck, sowie bei der Lagerung, dem Verkauf und dem Transport von Öl. Insbesondere Chemieparks, sogenannte „Unternehmens-Cluster“ und gewisse, nicht genau benannte Schlüsselobjekte müssen schnell eine ganze Reihe von Kontroll- und Schutzmaßnahmen umsetzen, um weiterhin „compliant” produzieren zu können.

Für die Monate Juni bis September haben die Behörden zudem eine „landesweite Kampagne” zur VOC-Kontrolle ausgerufen. Da insbesondere in den Sommermonaten die Ozonbelastung der Atemluft in Chinas Großstädten an vielen Tagen die zulässigen Grenzwerte übersteige, sollen in der gerade begonnenen Drei-Monatsperiode „VOC-Emissionen signifikant reduziert werden”, schreibt die Chemiezeitung unter Berufung auf offizielle Quellen.