Mehr Raum für Branchenaustausch Chemspec Europe: erste Einblicke in das Konferenzprogramm 2026

Quelle: Reed Exhibitions 3 min Lesedauer

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Mit zwei Themenbühnen, mehr als 30 Sessions und neuen Roundtables will die Chemspec Europe 2026 aktuelle Schlüsselthemen der Fein- und Spezialchemie gezielt bündeln. Im Fokus stehen strategische Fragen zu Regulierung, Lieferketten und Wettbewerbsfähigkeit ebenso wie technologische Entwicklungen rund um digitale Forschung, grüne Chemie und kontinuierliche Produktion.

Mit zwei Themenbühnen, mehr als 30 Sessions und neuen Roundtables will die Chemspec Europe 2026 aktuelle Branchenfragen aus Fein- und Spezialchemie noch gezielter in den Fokus rücken.(Bild:  Reed Exhibitions)
Mit zwei Themenbühnen, mehr als 30 Sessions und neuen Roundtables will die Chemspec Europe 2026 aktuelle Branchenfragen aus Fein- und Spezialchemie noch gezielter in den Fokus rücken.
(Bild: Reed Exhibitions)

Die Chemspec Europe verrät nähere Details zu ihrem Konferenzprogramm – darunter Kernthemen, Session-Inhalte und neue interaktive Formate für 2026. Begleitend zur Messe am 6. und 7. Mai in Köln adressiert das Programm wichtige Themen und Chancen, die die Fein- und Spezialchemiebranche derzeit bewegen. Über beide Messetage hinweg bietet das Programm mehr als 30 Sessions mit führenden Branchenexperten und liefert damit reichlich strategische Orientierung und technische Tiefe. Für 2026 gliedert sich die Konferenz in zwei Themenstreams auf je einer eigenen Bühne – so sollen Besucher schnell zu den Inhalten finden, die für sie und ihre Geschäftsziele am relevantesten sind.

Die Strategy Stage wirft einen breiten Blick auf das geschäftliche, regulatorische und geopolitische Umfeld, das die Branche heute maßgeblich bestimmt. Themen sind u.a. Regierungspolitik und Branchenförderung, globale Handelsdynamiken, Lieferkettenstabilität, Compliance-Anforderungen und der Weg zur Klimaneutralität. Als Highlight-Session am Mittwoch beleuchtet „First China, now India: Is there room for other markets to compete?” die Frage, wie Unternehmen jenseits von China und Indien wettbewerbsfähige Strategien für eine fortschrittliche, nachhaltige und digitale Chemieproduktion entwickeln können. Weitere Sessions behandeln zukünftige Wachstumsstrategien, Partnerschaftsmodelle sowie Handels- und Zollrisiken – und geben Entscheidungsträgern einen fundierten Überblick, wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt stärken können.

In einem zweiten Themenstream stellt der Moleküle Hub technische Innovationen und anwendungsorientierte Inhalte in den Mittelpunkt. Den Auftakt am Mittwoch macht die Keynote „Navigating global chemical regulations – what to expect in 2026–2027“ mit einem Ausblick auf kommende regulatorische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf globale Lieferketten. Weitere Sessions widmen sich aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Pharma, Agrochemie und nachhaltige Materialien – mit Fokus auf digitale F&E, kontinuierliche Fertigung und grüne Chemie. Fachexperten erhalten praxisnahe Einblicke in KI-gestützte Formulierung, Next-Gen-Biopestizide, zirkuläre Chemie und kontinuierliche Durchflussproduktion – und bekommen damit konkrete Strategien für mehr Innovation und bessere Performance in die Hand.

Reaktionsfreudig: Die neuen Roundtables für 2026

Erstmals lädt die Chemspec Europe 2026 außerdem zu moderierten Roundtables ein und will damit ein besonders interaktives Forum für Fachleute aus F&E, Einkauf, Produktion, Nachhaltigkeit, Regulatorik und Unternehmensstrategie bieten.

Ziel ist ein offener Erfahrungsaustausch zu zentralen Branchenthemen wie Nachhaltigkeit auf molekularer Designebene, die Nutzung von Patentanalyse für Wettbewerbsvorteile, mehr Energieeffizienz durch Prozessinnovation und der Umgang mit komplexen globalen Regulierungsvorgaben, so die Organisatoren. Moderiert werden die Roundtables von hochkarätigen Experten, darunter Tobias Kirchhoff, Geschäftsführer von BCNP Consultants; Dr. Silvan Berg, Head of Customer Success EMEA bei Lexis Nexis; sowie Sorosh Ziarati, Regulatory Affairs Coordinator bei der Global Product Compliance Group.

Die Roundtables sollen Raum für den direkten Austausch unter Fachkollegen schaffen und damit konkreten Wissenstransfer und gemeinsame Lösungsansätze für aktuelle Branchenherausforderungen fördern. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessenten sollen sich so bald wie möglich über die Matchmaking-Plattform der Chemspec Europe anmelden, teilt die Messe mit. Die Plattform hilft Nutzern, die richtigen Branchenkontakte zu finden, bereits vorab Meetings zu planen und sich gezielt für Wissensaustausch und Geschäftspartnerschaften zu vernetzen.

Mit Branchenexpertise an die Spitze

Das Konferenzprogramm bietet ein hochkarätiges Sprecheraufgebot mit Industrieführern und Fachexperten aus allen Bereichen der chemischen Wertschöpfungskette. Zu den bestätigten Sprechern zählen unter anderem Vertreter von BASF, Lonza, Dassault Systèmes, Eon, Global Product Compliance Group, Corning, Verbio, High-Tech Gründerfonds und der Newcastle University. Präsentiert werden Fallstudien und praxisnahe Einblicke zu zentralen Themen wie digitale Transformation, nachhaltige Fertigung, Compliance und Materialinnovation.

Christiane Beck, Event Director der Chemspec Europe, erklärt: „Das Konferenzprogramm der Chemspec Europe wurde bewusst auf die Herausforderungen des heutigen Marktes zugeschnitten – dort, wo Unternehmen Innovation, Nachhaltigkeit und Resilienz in Einklang bringen müssen, ohne die wachsenden regulatorischen und geopolitischen Herausforderungen aus den Augen zu lassen. Durch die klare Zweiteilung in zwei Themenstreams und neue interaktive Formate wie die Roundtables schaffen wir gezielt mehr Raum für wertvollen Wissensaustausch. Ob es um allgemeine Branchenherausforderungen, digitale Transformation in der F&E oder eine nachhaltigere Gestaltung der Lieferketten geht – das Programm bietet die strategischen Einblicke und die technische Expertise, um in einem hochdynamischen Marktumfeld sicher agieren zu können.“

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