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Siliziumwafer Chemiepark Bitterfeld-Wolfen beteiligt sich an Photovoltaik-Startup

| Redakteur: Alexander Stark

Der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, Standortbetreiber des gleichnamigen Chemieparks, beteiligt sich an der Nex Wafe. Das Unternehmen ist ein Spin-off des Fraunhofer ISE, das eine neue Technologie für die Herstellung von Siliziumwafern für Photovoltaik entwickelt hat.

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Nex Wafe sieht im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen ideale Rahmenbedingungen für den Bau der Fertigung.
Nex Wafe sieht im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen ideale Rahmenbedingungen für den Bau der Fertigung.
(Bild: Chemiepark Bitterfeld-Wolfen)

Bitterfeld-Wolfen – Die Beteiligung der CPG erfolgte pari passu zu der von Nex Wafe im Dezember 2017 erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde, in der sich unter der Leitung von Saudi Aramco Energy Ventures (SAEV) der Green Gateway Fund 2 und der bestehende Investor Lynwood (Schweiz) AG beteiligten. Nex Wafe plant in enger Kooperation mit der im Chemiepark ansässigen Silicon Products Bitterfeld (SPB) die weltweit erste Fabrik zur Herstellung von epitaktisch gewachsenen Siliziumwafern auf dem Firmengelände der SPB in Bitterfeld zu errichten. Dr. Friedrich Schaaff und Dr. Hilmar Tiefel, Geschäftsführer und Gesellschafter der Silicon Products, unterstrichen in einer gemeinsamen Erklärung, dass man die Waferfertigung revolutionieren werde.

Dr. Stefan Reber, CEO von Nex Wafe, sagte, dass sein Unternehmen in Bitterfeld die idealen Rahmenbedingungen für den Bau seiner Fertigung sehe, und dass mit dem Chemiepark und Silicon Products zwei starke Partner gefunden wurden. Nach den Worten von Patrice Heine, einer von zwei Geschäftsführern der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, bietet die Technologie durch die Prozessinnovation einen sehr spannenden Kostenvorteil. Gleichzeitig hätten die Kerfless-Wafer hervorragende Produkteigenschaften. So könnten sie als drop-in replacement in einem global stark expandierenden Markt vermarktet werden.

Über die für einen Chemiepark-Betreiber ungewöhnliche Beteiligung an einem Startup sagt Heine, dass ihr Unternehmen im Rahmen seiner Standortvermarktung ständig ihren Stoffverbund und dazu passende neue Ansiedlungen analysiere, bei der die Chemie stimme. Durch die Möglichkeit, hochreine Chlorsilane durch Rohrleitungen „over-the fence“ zu beziehen, passe der Stoffverbund ideal zu der Technologie von Nex Wafe.

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