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3D-Druck und additive Fertigung

Chemie unter Druck: Was bedeutet der Siegeszug der additiven Fertigung?

| Autor / Redakteur: Dominik Stephan* / Dominik Stephan

Additive punkten: Die Stärken und Schwächen des 3D-Drucks in Chemie und Pharma.
Additive punkten: Die Stärken und Schwächen des 3D-Drucks in Chemie und Pharma. (Bild: © lucadp - stock.adobe.com; Eike Hübner [M] Alban)

Was bedeutet der Siegeszug der additiven Fertigung für die Prozessindustrie? – Der 3D-Druck mischt die Karten neu: Während die Einen sich mit maßgeschneiderten Materialien in Stellung bringen oder von der Pille aus dem Drucker träumen, fürchten Andere die drohende Marginalisierung der Chemie. Goldrausch oder Katerstimmung? Zwischen Polymerfilamenten, Prototypen und Pillen aus dem Drucker sucht eine Branche nach Antworten.

Mehr als 500 Jahre, nachdem Johannes Gutenberg den Buchdruck erfand, machen sich seine Nachfolger daran, Prototypen und Ersatzteile zu drucken. Bewegliche Teile, verschiedene Materialien, sogar lebende Zellen – nichts scheint unmöglich. Dabei punktet der 3D- Druck mit Freiheitsgraden im Design, bionischen Strukturen und dem Wegfall von Rüst- oder Werkzeugkosten. So lassen sich Bauteile drucken, die aufgrund ihrer Geometrie mit herkömmlichen Verfahren nicht in einem Stück gefertigt werden könnten.

Kein Wunder, dass die Wirtschaft hellhörig wird: 70 % der Unternehmen erwarten, dass der 3D-Druck die Industrie tiefgreifend verändern wird, ergab eine Bitkom-Umfrage.

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