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Ergänzendes zum Thema
Nachgefragt
Im Gespräch mit Volker Erbe, Produktmanager für Sensoren bei Bürkert
? Woher kam die Idee, SAW-Technologie zur Durchflussmessung zu nutzen?
Erbe:„Wir stehen mit einer Reihe Universitäten in Verbindung. Eine davon hat eine kleine Firma ausgegründet, die hochwertige Konzentrationsmessung auf SAW-Basis anbietet. Im Gespräch ergab sich die Frage, was man mit dieser Technologie noch alles anfangen könnte. Aus diesen Erfahrungen konnten wir es uns gut vorstellen, SAW für Durchflussmessung zu nutzen.“
? Bürkert setzt bei Komponenten stark auf den Systemgedanken – Wo ist der bei Flowave verwirklicht?
Erbe:„Wir haben jetzt ein Messgerät, das in Bereichen, in denen Bürkert Systemlösungen baut – hygienische Anwendungen, aber auch Wasser – in die Prozesse hinein kommen kann. Das ermöglicht uns, für viel mehr Applikationen Systeme aufzubauen!“
? Stichwort Internet der Dinge – wie smart ist Flowave?
Erbe:„Das Stichwort hierbei ist Modularität: Alle Basisplatinen, die im Flowave eingesetzt werden können – ob Foundation Fieldbus, Ethernet, Profibus oder andere – bereiten unsere Kollegen in Ingelfingen bereits vor. Das Interface nach draußen – also ein internes Digitalsignal – für einen dieser Standards umzusetzen, hängt damit nur noch von der verwendeten Bestückung ab.“
Erstanwendung Reinstwasser Die SAW-Technologie von Bürkert hingegen ist prozessseitig ein einfaches Edelstahlrohr, das die gleiche Oberflächengüte wie der Rest der Leitung hat – die Welle macht’s möglich. Druckabfälle, Kontamination oder Einwirkungen des Mediums auf die Messelemente gehören so der Vergangenheit an. Es ist eben nichts drin im Rohr, das den Prozessingenieuren Sorgen machen könnte. Weniger ist manchmal doch mehr – und das nicht nur bei Reinstwasser.
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