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Durchflussmessung mit Oberflächenwellen

Bringt SAW–Technologie die Perfekte Welle für die Durchflussmessung?

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„Etwas, was im Labor funktioniert, funktioniert noch lange nicht im Feld. Dafür muss es robust und auch Fertigungstechnisch für große Stückzahlen geeignet sein. Diese Arbeit kam für uns noch zusätzlich dazu, dass wir die nötige Reproduzierbarkeit erreichen mussten“, so Erbe. Ab etwa 2009 lief am französischen Bürkert-Standort Triembach au Val wie auch am Mutterhaus im Ingelfingen die Entwicklung auf Hochtouren.

„Selbst heute geht es noch um letzte Optimierung für die Produktion“, bestätigt der Produkt-Manager. Die sensible Elektronik erfordert natürlich auch besondere Rücksichtnahme bei der Fertigung – deswegen setzt man bei in Triembach bei Schweißarbeiten auf den Kollegen Roboter, der maximale Präzision und Reproduzierbarkeit bietet.

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Entwicklung schlägt hohe Wellen...

Auf der Hannover Messe 2014 war es so weit: Die von Bürkert vorgestellte Flowave-Baureihe ist das erste Durchflussmessgerät, welches mikroakustische Oberflächenwellen zur Bestimmung von Durchfluss und Temperatur nutzt. Dabei werden die akustischen Oberflächenwellen durch einen piezoelektrischen Interdigitalwandler auf einer Rohroberfläche angeregt. Ähnlich wie beim optischen Wellenleitern werden die Wellen dabei auf einem Zick-Zack-Pfad durch das Medium geschickt.

Durch einen gleichzeitigen Impuls von beiden Seiten der Messstrecke kann eine Laufzeitdifferenz ermittelt werden, die direkte Rückschlüsse auf die Strömungsgeschwindigkeit ermöglicht.

... auf der Leistungsschau der Industrie

Die Entwicklung schlug nicht nur in der Fachwelt hohe Wellen: Die Jury der weltgrößten Indus- triemesse war so begeistert, dass sie Flowave für den begehrten Hermes-Award der Hannover Messe nominierte.

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