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Tödlicher Zwischenfall Brandursachen im Celanese-Werk in Singapur noch unklar

Redakteur: MA Alexander Stark

Nachdem sie am 7. Februar bei einem Brand in der Celanese-Anlage auf Jurong Island Verbrennungen erlitten hatten, sind zwei Arbeiter im Krankenhaus verstorben. Die singapurischen Behörden und das Chemieunternehmen untersuchen nun die Ursache des Vorfalls.

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Zwei Arbeiter starben, nachdem sie bei einem Brand in der Celanese-Anlage auf Jurong Island, Singapur, Verbrennungen erlitten hatten.
Zwei Arbeiter starben, nachdem sie bei einem Brand in der Celanese-Anlage auf Jurong Island, Singapur, Verbrennungen erlitten hatten.
(Bild: PCS)

Singapur - Bei Reinigungsarbeiten an einer Ölpipline im Celanese-Werk auf Jurong Island sind zwei Arbeiter schwer verletzt worden, nachdem dort ein Feuer ausbrach. Wie die Straits Times berichtet starben die beiden Männer aus Indien und Singapur nach der Operation im Krankenhaus von Singapur. Die Zeitung berichtet weiterhin, dass die Männer von der obersten Plattform eines Prozessbehälters gerettet wurden, nachdem das Feuer vom Notfallteam des Chemieunternehmens gelöscht worden war. Dem Zeitungsartikel zufolge war ein Arbeiter bei Celanese Singapore beschäftigt, während der zweite ein Angestellter von Texaco Engineering war.

Unterdessen berichtet Argus Media, dass das Arbeitsministerium des Landes den Vorfall untersuchen werde und alle Arbeiten an der Baustelle eingestellt wurden. Celanese hat ebenfalls eine Untersuchung der Brandursache eingeleitet, berichtet die Chemical Week. "Mit Unterstützung von Celanese-Experten wurde eine Untersuchung eingeleitet", zitiert das Online-Nachrichtenmagazin das Unternehmen und fährt fort: "Aufgrund dieses Vorfalls kommt es zu geringfügigen operativen Verzögerungen bei Kundenlieferungen. Wir erwarten in der Woche vom 15. Februar zusätzliche Informationen von den örtlichen Behörden, die uns helfen werden, weitere Verzögerungen mitzuteilen."

Celanese betreibt auf Jurong Island eine Vinylacetatmonomeranlage mit einer Jahreskapazität von 210.000 Tonnen und eine Essigsäureanlage mit 600.000 Tonnen Jahreskapazität. Das Unternehmen verfügt an diesem Standort auch über Ethyl- und Butylacetat-Produktionsanlagen.

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