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China Market Insider Big is beautiful – China treibt Bau großer Verbundstandorte voran

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Chinas Chemieindustrie setzt weiterhin massiv auf den Bau neuer Verbundstandorte. Die Strategie, die international allmählich etwas außer Mode kommt, dominiert in der Volksrepublik weiterhin die Entscheidungen der großen Chemiekonzerne, berichtete PROCESS (China) in einer aktuellen Analyse.

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Im 14. Fünf-Jahresplan der kommunistischen Führung in Peking sei der Trend zur weiteren Konsolidierung von Betrieben und Konzentration von Kapazitäten vor allem in der petrochemischen Industrie deutlich, schreibt die chinesische Chemiezeitung Zhongguo Huagong Xinxi Zhoukan. Eine „Reihe großvolumiger Raffinerie- und Chemie-Integrationsprojekte wird in Betrieb genommen,“ schreibt das Blatt. In den kommenden drei Jahren allein sollen neue Kapazitäten von insgesamt 100 Millionen Jahrestonnen geschaffen werden.

Einer der größten neuen Verbundstandorte wird das gerade in Bau befindliche PTA-Projekt von Hengli Petrochemical in Huizhou sein. Wenn alles nach Plan geht, soll es in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres mit der Produktion beginnen, berichtet PROCESS in Peking. Zwei Fertigungslinien mit einer Kapazität von jeweils 2,5 Millionen Jahrestonnen werden dann die PTA-Produktion der Hengli-Gruppe auf insgesamt 12 Millionen Jahrestonnen erhöhen.