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Anlagenplanung

Best-Practice-Beispiel zeigt neue Form der Anlagenplanung und des Anlagenbetriebs

| Autor / Redakteur: Dipl.-HTL-Ing. Mag. Gerold Setz / Dr. Jörg Kempf

Kundenfreigaben an entsprechenden Meilensteinen: Was heute noch ausschließlich in persönlichen Gesprächen geschieht, lässt sich in Zukunft teilweise über die Cloud vereinfachen und beschleunigen.
Kundenfreigaben an entsprechenden Meilensteinen: Was heute noch ausschließlich in persönlichen Gesprächen geschieht, lässt sich in Zukunft teilweise über die Cloud vereinfachen und beschleunigen. (Bild: Ch. Heidemanns/Siemens)

Viele Unternehmen haben mittlerweile die Vorzüge von Softwaresystemen erkannt, die nicht nur industrieübergreifende Anlagenplanung, sondern auch ein komplettes Lifecycle-Management auf einer integrierten Datenbasis bieten: gesteigerte Effizienz, kürzere Planungszeiten und erhöhte Datenqualität. Lesen Sie, wie ein österreichischer Konzern einen Schritt weitergeht und seine ausgeklügelte IT- und Dateninfrastruktur sowohl für Lieferanten als auch für Kunden öffnet. Cloud Engineering weitergedacht!

Stichworte wie „Integriertes Engineering“, „Globale Zusammenarbeit“, „Vernetzte Prozesse“ oder „Arbeiten in der Cloud“ sind heute allgegenwärtig. Was sich mancherorts aber noch wie Zukunftsmusik anhört, wird bei Andritz seit Jahren gelebt. Der Konzern mit Hauptsitz im österreichischen Graz beschäftigt an 250 Standorten in über 40 Ländern mehr als 25 000 Mitarbeiter. Moderne Kommunikationsmittel und eine entsprechende IT-Infrastruktur stellen ein koordiniertes und wirtschaftliches Zusammenarbeiten sicher.

Die Andritz-Gruppe ist ein globaler Partner für Anlagenbau, Ausrüstung und begleitende Serviceleistungen in den Sektoren Wasser, Zellstoff- und Papier, Stahl und metallverarbeitende Industrie, Energie und Umwelt sowie kommunale und industrielle Fest-Flüssig-Trennung. Zu den spartenübergreifenden Geschäftsbereichen gehört Andritz Automation. Ein Netzwerk aus mehr als 2000 Automatisierungsspezialisten entwickelt nicht nur branchenspezifische Automatisierungslösungen; Produkte und Lösungen zur Digitalisierung von Anlagen und Komponenten gehören ebenso zum Angebot wie Leistungsmaximierung und Betriebsoptimierung von Kundenanlagen.

Darüber hinaus sorgt Andritz Automation für den Wissenstransfer innerhalb des Konzerns. Daher wurde diesem Geschäftsbereich auch die Verantwortung für den Aufbau der Infrastruktur und die Pflege eines Systems zur weltweiten Zusammenführung von Engineering- und Automatisierungstätigkeiten übertragen.

Informationsaustausch über zentrale Datenplattform

Alexander Rostek arbeitet für Andritz Automation und ist in seiner Funktion als Head of Comos Competence Center zuständig für die Plattform „Andritz UT“ (Uniform Andritz Tool), auf der das globale Prozess- und Automatisierungsengineering innerhalb der Andritz-Gruppe stattfindet. Die Basis dieses geschäftsbereichsübergreifend eingesetzten Systems bildet die Lifecycle-Engineering- und Anlagenmanagement-Software Comos von Siemens.

„Wir haben bereits im Jahr 2000 festgestellt, dass unsere einzelnen Engineering-Abteilungen noch effizienter arbeiten könnten, wenn sie Informationen über eine zentrale Datenplattform austauschen würden“, erklärt Rostek. „Mit einem durchgängigen Datenmodell können die dem Prozessengineering nachgeordneten Disziplinen wie Automatisierung, Hydraulik oder Pneumatik sehr viel schneller und effizienter mit ihrer Arbeit beginnen.“

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