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Produktionsanlage für Batteriematerialien in den USA BASF strebt weiter nach der Batterie-Marktführerschaft

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die BASF hat ihre neue Produktionsanlage für Kathodenmaterialien in Elyria, im US-Bundestaat Ohio, eröffnet. Mit den dort hergestellten Materialien werden moderne Lithium-Ionen-Batterien für den Antrieb von Hybrid- und Elektrofahrzeugen der aktuellen und der nächsten Generation produziert.

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Christian Saffert, Chemielaborant, überprüft am „Multi-Kanal-Testsystem“ die Speicherkapazitäten verschiedener Lithium-Ionen-Testbatterien.
Christian Saffert, Chemielaborant, überprüft am „Multi-Kanal-Testsystem“ die Speicherkapazitäten verschiedener Lithium-Ionen-Testbatterien.
(Bild: BASF)

Iselin, New Jersey/USA – Für den Bau der neuen BASF-Fertigungsanlage für Kathodenmaterialien in den USA wurden mehr als 50 Millionen US-Dollar investiert, unterstützt mit 24,6 Millionen US-Dollar vom US-amerikanischen Energieministerium.

Darüber hinaus wurde BASF als einer von nur zwei lizenzierten Lieferanten der vom Argonne National Laboratory patentierten Kathodenmaterialien Nickel-Kobalt-Mangan (NCM) ausgewählt. Bei diesen kommt eine einzigartige Kombination aus Lithium und manganreichen Mischmetalloxiden zum Einsatz. Bei den Materialien, die in Elyria produziert werden, wird die NCM-Technologie eingesetzt, die sich insbesondere für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für den Automobilsektor und andere hochwertige Anwendungen eignet.

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Das neue vierstöckige Werk für Kathodenmaterialien in Elyria mit einer Fläche von etwa 6.500 m² verfügt über moderne Produktionstechnologien und soll etwa 25 neue Arbeitsplätze bieten. Der Betrieb in Elyria wird von den BASF-Forschungslabors für Batteriematerialien im nahe gelegenen Beachwood und am Hauptsitz in Ludwigshafen unterstützt.

Elektromobilität soll nachhaltiger und bezahlbarer werden

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Inbetriebnahme dieser neuen Anlage, die im kommerziellen Maßstab produzieren wird, feiern können. Dies unterstreicht die starke Allianz, die BASF mit dem US-Energieministerium und dem Bundesstaat Ohio eingegangen ist, um hochmoderne Batteriematerialien zu produzieren, die sich durch eine höhere Energiedichte und größere Leistungsfähigkeit auszeichnen”, sagte Frank Bozich, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Catalysts. „Wir sind uns bewusst, dass chemische Innovationen entscheidend dazu beitragen werden, dass Elektromobilität in den kommenden Jahren nachhaltiger und bezahlbarer sein und eine breite Akzeptanz finden wird. Wir sind stolz darauf, diese Entwicklung mit vorantreiben zu können.”

Im Rahmen der langfristigen Strategie der BASF für Batteriematerialien will das Unternehmen weiter mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft zusammenarbeiten, um Materialien und Technologien für Lithium-Ionen-Batterien der aktuellen und der nächsten Generation sowie künftige Batteriesysteme zu entwickeln.

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