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Polyamid-Polymerisation

BASF nimmt Produktionsanlage für Polyamid-Polymerisation in Betrieb

| Redakteur: Manja Wühr

Die Ultramid-Polymerisationsanlage im Shanghai Chemical Industry Park in Schanghai/China
Die Ultramid-Polymerisationsanlage im Shanghai Chemical Industry Park in Schanghai/China (Bild: BASF)

BASF rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach Polyamidprodukten in Asien – besonders in China – und hat eine neue Polymerisationsanlage für Ultramid (Polyamid 6 und 6/6.6) im Shanghai Chemical Industry Park in Schanghai/China eingeweiht.

Ludwigshafen, Schanghai/China – Die neue Polymerisationsanlage für Ultramid hat eine Jahreskapazität von 100 000 Tonnen. Die Anlage wurde im Shanghai Chemical Industry Park in Caojing gebaut, in dem sich auch eine von BASF und Partnern betriebene World-Scale-Anlage für Isocyanate befindet. Am gleichen Standort hat BASF bereits Produktionsanlagen für Polytetrahydrofuran (PolyTHF) und Polyisocyanate (Basonat) für die Beschichtungs- und Möbelindustrie sowie für Anwendungen auf Basis von Edelmetallen, die in Automobil-Katalysatoren eingesetzt werden. Darüber hinaus befindet sich in dem Industriepark eine Anlage für Automobillacke, die von BASF Shanghai Coatings betrieben wird – einem Joint Venture der BASF.

„Die Nachfrage nach Polyamidprodukten in technischen Kunststoffen sowie der Faser- und Folienindustrie wird weiter stark wachsen, besonders in China. Mit der Produktionsmöglichkeit vor Ort sind wir gut aufgestellt, um das starke Wachstum unserer Kunden zu unterstützen und ihnen zu helfen, innovative Produkte zu entwickeln, mit denen sie Marktchancen erschließen können“, erklärt Dr. Albert Heuser, President Functions Asia Pacific, President and Chairman Greater China, BASF.

Polyamide für Folien, Textil- und Teppichfasern

BASF betreibt Polymerisationsanlagen für Ultramid auch in Ludwigshafen/Deutschland, Antwerpen/Belgien, Freeport/USA und São Paulo/Brasilien. Die Produktion von Polyamiden für Folien, Textil- und Teppichfasern sowie für Anwendungen in technischen Kunststoffen ist in die globale Verbundstruktur von BASF mit Polyamid-Zwischenprodukten (Adipinsäure, Anolone, Caprolactam), Rohstoffen (Ammoniak, Cyclohexan, Schwefelsäure), Energie, Rückgewinnung von Nebenprodukten, Logistik und anderen Dienstleistungen eingebunden.

„Das ist für BASF die erste Investition in die Polyamid-Polymerisation in Asien-Pazifik und zeigt unser starkes Bekenntnis zu diesem Markt. Die innovative Produktionsanlage ermöglicht es uns, auf die Anforderungen unserer Kunden noch schneller und flexibler zu reagieren“, sagt Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands der BASF.

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