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3D-Druck

BASF forciert Zusammenarbeit mit Materialise und investiert weiter in den 3D-Druck

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

BASF setzt weiter auf das Thema 3D-Druck und will Materialien und Software für den 3D-Druck optimieren. Dafür intensivieren die Ludwigshafener ihre Zusammenarbeit mit dem belgischen 3D-Druck-Spezialisten Materialise. Das Investitionsvolumen beträgt rund 21,4 Millionen Euro. Weitere interessante Beiträge zum Thema 3D-Druck lesen Sie zudem im Themen-Special in unserem heutigen Newsletter.

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BASF erweitert die Zusammenarbeit mit Materialise um Materialien und Software ständig weiter zu verbessern und schneller auf den Markt zu bringen.
BASF erweitert die Zusammenarbeit mit Materialise um Materialien und Software ständig weiter zu verbessern und schneller auf den Markt zu bringen.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen/Deutschland, Leuven/Belgien – BASF erweitert die Zusammenarbeit mit Materialise, einem Spezialisten in der 3D-Druck-Technologie. Gleichzeitig hat BASF eine Investition von 21,4 Millionen Euro in das belgische Unternehmen mit Sitz in Leuven vereinbart. Beide Partner arbeiten im Rahmen eines offenen Geschäftsmodells zusammen, um Materialien und Software für verschiedene 3D-Druck-Technologien ständig weiter zu verbessern und schneller auf den Markt zu bringen.

Dabei fokussieren sich die Unternehmen auf Anwendungen in der Konsumgüterbranche sowie der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die Vereinbarung sieht vor, dass BASF ihre Materialien systematisch und in größerem Umfang auf den Maschinen und in der Infrastruktur von Materialise testet und weiter optimiert.

Die Partner wollen die Entwicklung innovativer Anwendungen und neuer Materialien beschleunigen. „Um die Akzeptanz des 3D-Drucks als komplementäre Fertigungstechnologie für Endprodukte zu erhöhen, verlangen unsere Industriekunden zunehmend mehr Kontrolle, mehr Auswahl und letztendlich geringere Kosten“, sagt Fried Vancraen, CEO von Materialise.

3D-Druck ist eine Transformationstechnologie, die das Potenzial hat, ganze Industriezweige zu revolutionieren, indem es möglich und kosteneffektiv wird, vollständig individualisierte Produkte in Serie herzustellen. Es ermöglicht auch Design-Optimierungen und funktionale Verbesserungen, wie beispielsweise leichtere Designs, die mit Standard-Fertigungstechnologien nicht möglich sind. Dies führt dazu, dass immer mehr Branchen, darunter die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Automobilbranche, die Schuhindustrie und die Brillenindustrie, 3D-Druck einsetzen, um spezifische Fertigungsprobleme zu lösen.

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