Recycling von Katalysatoren BASF baut globale PGM-Raffineriekapazität aus

Redakteur: MA Alexander Stark

Die von BASF im amerikanischen Seneca betriebene Raffinerieanlage für Platinum Group Metals (PGM) soll erweitert werden. Dort werden Edelmetalle aus gebrauchten Katalysatoren recycelt.

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Durch die Erweiterung seiner globalen PGM-Raffineriekapazität will BASF die Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben.
Durch die Erweiterung seiner globalen PGM-Raffineriekapazität will BASF die Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Durch die Investition eines zweistelligen Millionenbetrags in Kapitalverbesserungen, plant BASF die Kapazität der PGM-Raffinerie in Seneca, USA, zu erhöhen. Die Anlage recycelt Edelmetallen aus gebrauchten Katalysatoren, wie Autokatalysatoren.

Recyceltes Metall verursacht bis zu 90 % weniger CO2-Emissionen als Metall aus primären Minen. Durch die Rückgewinnung der Edelmetalle zur Wiederverwendung in neuen Katalysatoren will BASF Lösungen für die Kreislaufwirtschaft bieten.

Der Standort Seneca produziert Edelmetallkatalysatoren und Chemikalien, die von BASF-Kunden zur Herstellung einer Vielzahl von Produkten verwendet werden, darunter Herbizide, Kunststoffe, Pharmazeutika, Autoabgaskatalysatoren, Duftstoffe und Düngemittel.

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