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Engineering für Wasserstoffprojekt Australiens größtes kommerzielles Projekt für Grünen Wasserstoff macht Fortschritte

| Redakteur: MA Alexander Stark

Der Geschäftsbereich Engineering and Production Services (EPS) von Petrofac hat einen Auftrag für die Realisierung des Arrowsmith-Wasserstoffprojekts erhalten. Der Komplex soll Australiens größter kommerzieller Produktionsstandort für Grünen Wasserstoff werden.

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Für das größte Projekt für Grünen Wasserstoff in Australien soll Petrofac Engineering-Dienstleistungen erbringen.
Für das größte Projekt für Grünen Wasserstoff in Australien soll Petrofac Engineering-Dienstleistungen erbringen.
(Bild: Petrofac)

London/Großbritannien – Mit einem Auftrag für das australische Arrowsmith-Wasserstoffprojekt macht Petrofac einen wichtigen Schritt bei seiner Expansion in erneuerbare Energien. Erst kürzlich hat das Unternehmen angekündigt, sich in Projekten zur CO2-Abscheidung und -speicherung sowie in der Wasserstofferzeugung in Großbritannien und im internationalen Rahmen engagieren zu wollen. Im vergangenen Monat verpflichtete sich der Konzern, bis 2030 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, wobei sein EPS-Geschäft bereits bis 2025 klimaneutral wirtschaften soll.

Der von der Infinite Blue Energy Group (IBE) vergebene Zuschlag für das Projekt in Australien umfasst die Bewertung der konzeptionellen Arbeit, die bisher geleistet wurde, sowie die Durchführung der FEED-Studie. Der Auftrag wird von den Petrofac-Teams in Perth (Westaustralien) und Woking (England) erfüllt.

Als Teil der Hauptstudie soll der Engineering-Dienstleister eine robuste Entwurfs-, Kosten- und Zeitplanschätzung für Engineering, Beschaffung und Bau (EPC) erstellen, und damit die endgültige Investitionsentscheidung ermöglichen.

Das in Westaustralien gelegene Arrowsmith-Wasserstoffprojekt wird voraussichtlich Ende 2022 mit der Produktion beginnen und täglich 25 Tonnen Grünen Wasserstoff aus den kohlenstofffreien Energiequellen Wasser, Sonne und Wind erzeugen. Das Vorhaben soll einen erheblichen Zuwachs an regionalen Arbeitsplätzen, Energiesicherheit und eine beträchtliche Verringerung der Kohlenstoffemissionen Westaustraliens bewirken.

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